Winter 2016/17

Zu Winterbeginn blieb zunächst die stabile Hochdruckwetterlage bestehen, was zu einer ausgedehnten Inversion im Osten Österreichs führte. Unten die kalte schwere Luft stellenweise bis -7 Grad, mit dichtem Hochnebel und darüber bis 7 Grad! Das führte in einigen Teilen zu Industrieschnee: Die durch die Verbrennung eingebrachte feuchte Luft blieb in der schweren Luft über dem Boden gefangen aus der es beständig schneite. Alles sehr lokale Phänomene, denn andernorts oder höher gelegen Stellen waren schneefrei und teilweise war sogar recht sonniges Wetter.
Kurz vor Weihnachten fegte dann eine Kaltfront vom Atlantik diese kalten Luftschichten weg und es gab Temperaturen bis zu 13 Grad. Im Alpenstau regnete es stärker als bei uns, wo es nur ab und zu leicht, kaum messbare Niederschläge gab. Dann stiegen die Temperaturen bis 26. bis auf fast 13 Grad an.
Ein weitere Störung aus dem Nordwesten brachte dann am 28. bis 9mm Regen bei uns. In den östlichen Alpen teilweise Schnee.
Danach brachte ein ausgedehntes Hoch über Mitteleuropa Sonniges, aber in den Sternklaren Nächten auch tiefe Temperaturen bis Jahreswechsel. Dabei sanken die Temperaturen bis -10 Grad ab. Die Sonne lies dann die Temperaturen am Vormittag dann gegen 0 Grad steigen.
Insgesamt betrachtet war das Jahr 2016 das 4. wärmste Jahr seit Aufzeichnung, die Niederschläge waren in etwa auf einem Niveau von vor 10-20 Jahren, gegenüber der letzten Jahre bei uns gut 20% über den letzten Jahren.

Der Neujahrstag begann nach einer klaren Nacht wieder mit -9,5 Grad recht kalt. Ein sonniger Neujahrstag, und abends bildete sich dann bald Nebel, der die Temperaturen zumindest bis Mitternacht auf nicht mehr als -6 Grad absinken lies.
Stürmischen Wind aus Westen brachte eine weitere Front herein, bei uns blieb es dann bis zum 4.1. Niederschlagsfrei, bis auf ein paar Schneeflocken. Die Temperaturen stiegen bis auf fast 4 Grad an. In der Folge drehte der Wind immer mehr nach Norden, was polare Kaltluft brachte, und leichten Schnee bei -2 Grad morgens am 5.1. In der Nacht vom 7. auf den 8. Jänner schneite es bei -5 Grad ca. 12 cm. Weiterhin blieben die Temperaturen unter 0 Grad. Die abziehenden zwei Tiefdrucksystem brachten dann kalte Luft aus dem Osten. Die Temperaturen sanken dann auf -16,5 Grad. Bei Sonnenschein ging es dann bergauf. Danach stiegen durch eine Warmfront die Temperaturen bis auf +7 Grad. Vielerorts, wo es dabei auch regnete gab es Blitzeis. Hier blieb es zumindest bis späten Abend trocken. Mitte Jänner brachten erneut ein Hoch im Norden und ein Tief im Süden kalte Luftmassen in unseren Raum. Die Temperaturen bewegten sich daher zwischen unter -1 bis -12,5 Grad. Die letzte Jännerwoche blieb es dann trüb und die Temperaturen pendelten um -6 Grad. Damit war Jänner 2017 mit 3 Grad unter langjährigem Mittel der kälteste seit 30 Jahren.
Erst Anfang Februar sorgte ein schwaches Tiefdruckgebiet für teilweise Schnee aber auch viel Glatteis bis die Temperaturen über 0 Grad stiegen.
Dann brachte ein Italientief aus dem Süden Regen, im Kärnten viel Schnee. In weiterer Folge steuerte ein abziehendes Hoch nach Osten wieder Polare trockene Kaltluft in den Osten Österreichs. Bis Mitte Februar blieb es kalt – durchwegs unter 0 Grad. Erst am 17 brachte eine Schlechtwetterfront etwas Eisregen. Davor ware es einige Tage recht klar uns sonnig. In der 3. Februarwoche wurde es richtig warm, bis 18 Grad! Der Meteorologische Winter ging relativ schön zu Ende.

In der ersten Märzwoche stiegen die Temperaturen dann langsam bis auf 15 Grad. In klaren Nächten sanken die Temperaturen aber immer wieder auf unter 0 Grad. In der zweiten Märzwoche brachte eine N-W Front etwas Regen, Die Temperaturen blieben um die 5-10 Grad.
Am 17.3. zog eine Gewitterfront im Norden und Süden vorbei und brachte etwas Regen. Wechselhaft ging der Winter 2016/17 am 20.3. 11:28 zu Ende.

 

Winter 2015/16

Ein ausgedehntes Hochdruckgebiet beendete zum Winterbeginn die trübe Hochnebelwetterlage. Sie steuerte großräumig milde Luft aus Afrika über Spanien nach Österreich. Tageshöchstwerte von 14,5 Grad wurden so erreicht.

Weihnachten 2015 war bei Sonnenschein und 12 Grad, nachmittags ein stärkerer Wind aus Nordwest bis ca 3 bft (21km/h) lies die Temperaturen bis Nachmittag kaum sinken. Er flaute allerdings dann ab, und abends übernahm der normale tageszeitliche leichte Wind aus Südost (die Sonne die nach Westen wandert, erzeugt ja durch Thermik einen leichten Ostwind abends durch Nachsaugen, umgekehrt vor Sonnenaufgang einen Wind in Richtung Morgensonne, falls es keine sonstigen Störungen gibt) und die feuchteren Luftmassen ergaben schnell Nebel, die den recht seltenen Weihnachtsvollmond zudeckten. Der Himmel blieb aber trotzdem recht hell obwohl Mond nicht mehr lokalisiert werden konnte.

So ging es auch am Christtag (25.12.) weiter. Mild und Sonnenschein. Der löste den dichten Boden- und Hochnebel (Sichtweiten um 200m ) gegen 11:00 auf. Auch der Stefanitag (26.12.) war wieder ausgesprochen sonnig und Tageshöchstwerte gingen gegen 13 Grad. Meine 300Wp Solarstromzellen lieferten Mittags bis 130W Strom.

Die Nächte verliefen dann bis auf etwas Nebel recht klar, was die Temperaturen auf unter 0 Grad sinken lies. Durch die Sonne schmolz dann der Morgenfrost aber bei direkter Einstrahlung rasch. So wurden wieder 10 Grad Tageshöchstwert erreicht. Im Osten und Nordosten Niederösterreichs bleib aber der Nebel bis in den Vormittag, mancherorts verging er gar nicht. Dann blieb es unter der Nebelschicht kalt.

In der Nacht von 30. auf den 31.12. lies stärkerer Wind aus Südost mit 7-17 km/h die Temperatur gegen -5 Grad sinken. Durch starke Turbulenzen in der oberen Atmosphäre war aber die fotografische Sicht auf die Sterne etwas getrübt hochliegende leichte Wolken taten ihr übriges. Visuell war es eine Sternklare Nacht mit fallweise bis 4mag Grenzhelligkeit, bis der Mond kam. Die Luftfeuchte ging bis auf 60% morgens zurück, also extrem trocken. So blieb der Himmel bis auf leichte Wolken klar. Meine wilde Katze hat auch dankbar den Tags zuvor durch Sonnenenergie aufgeheizten Platz im Schuppen dankbar angenommen.

Die Statistiken der ZAMG für den Dezember 2015 weisen wieder ein Anzahl von Rekorden auf: Der Sonnigste Dezember, die höchsten Bergtemperaturen, dabei teilweise wärmer als in den Tälern. Niederschlagsmäßig gab es In Wald und Weinviertel nur 25-50% weniger Niederschlag, im restlichen Österreich aber so gut wie gar keinen Regen! Insgesamt war 2015 nach 2014 das zweit wärmste Jahr seit Aufzeichnungen. In Nord und Ostösterreich mit bis zu -40% weniger Niederschlag auch sehr trocken, in Niederösterreich waren es -22% weniger Niederschlag.

Anfang 2016 war dann wieder trübes kaltes Wetter bei Temperaturen zwischen -2 und -7 Grad angesagt. Am 4.1 sorgte eine Nord Westfront für 3-4 mm Schnee. Der früh morgendliche Tiefstwert wurde mit -9 gemessen. Danach gingen die Temperaturen leicht hinauf, aber immer noch deutlich unter 0 Grad, weil es weiterhin nebelig trüb blieb. Auch in der zweiten Woche blieb es trüb und  kalt mit um die -3 Grad. Ein leichte Nordwestfront überquerte in der Nacht von 7 auf 8.1. das Gebiet  und sorgte für leichten Schneefall. Das Rückseitenwetter lies aber wieder einiges an Sonne durch. Rasch stiegen die Temperaturen über 0 Grad. Mit starkem Wind aus Nordwest ginge es weiter, dabei waren auch zwei sehr sonnige Tage dabei, die Temperaturen erreichten tagsüber bei Sonnenschein bis 10 Grad, ansonsten pendelten sie um 5 Grad. Das Tiefdruckgebiet im Norden steuerte dann Mitte Jänner weitere Fronten herein, was zu stärkeren Schneefällen im Westen Österreichs führte. Hier im Osten gingen ein paar leichte Regenschauer nieder, die zogen aber wie meist bei Krems über die Donau hinein ins Tullner Feld. So blieb es hier trocken. Am Morgen des 17.1. brachte eine schmale Wolkenfront, die genau über Engabrunn führte auch etwa 2 cm Schnee. Auch die Sonne kam etwas heraus. die Temperatur stieg von – 3 auf -0,5 Grad. Das lies den Schnee fast wieder verdunsten. Kalte Luftmassen aus Nordosten ließen dann die Temperaturen rasch wieder sinken. Dabei wurden in der Nacht von 19 auf 21.1. eine Tiefstwert von -13,5 Grad erreicht. Kältepol in Österreich war diesmal im Alpenvorland Lilienfeld mit -25 Grad! Tagsüber war es recht sonnig. Auch am Morgen des 22.1. wurden -12,5 Grad Minimum erreicht. Sonnenschein lies die Temperatur dann bis auf -1 Grad am Nachmittag ansteigen. Eine nahende Nordwestfront lies die Nachttemperaturen nicht unter –11 Grad sinken. Samstag  gegen 10:15 begann es zu leicht zu schneien was bis zum Abend ca 10-15cm Schnee brachte. Das entsprach einer gesamt Regenmenge von 3,8 mm. Dabei stieg die Temperatur langsam von -7 auf -4 Grad an. In der Nacht dann mit durchbrechen der Front stieg die Temperatur von -4 Grad innerhalb weniger Stunden bis +5 Grad. Eine weitere Front aus dem Nordwesten ließ die Temperaturen wieder über 0 Grad steigen und es regnete mit 8mm recht kräftig. Die letzte Jännerwoche war dann recht sonnig, die Temperaturen stiegen bis auf 17 Grad.

Der Anfang der ersten Februarwoche wurde dann durch zwei Tiefdrucksysteme, eines im Norden und eines im Süden bestimmt, die immer wieder für etwas Regen sorgte, aber die Temperaturen schwankten nach wie vor bei milden 5-15 Grad. Gegen Wochenende sanken die Temperaturen auf 5 Grad ab.
Die zweite Februarwoche war wechselnd bewölkt bei Temperaturen zwischen 3 und 10 Grad. Mitte der Woche klarte es einmal komplett auf und so sanke die Minimaltemperaturen bis auf -4,5 Grad ab. Tags darauf verhinderte dichter Nebel weiteres Absinken unter 0 Grad.
Mitte Februar ging es in den Spätwinter. 3 Tiefdruckgebiete um Österreich sorgen für etwas Regen, südlich der Alpen für Schnee. Insgesamt blieben aber bei uns die Temperaturen um 5 Grad.  Am 19.2. regnete dann eine dünne Regenfront die sich von Südost nach Nordost zog aus. Es brachte 18 mm Regen. Danach lies eine Warmfront die Temperaturen bis auf 15 Grad steigen. Der 22.2.2016 brachte dann Temperaturen über 20 Grad!  Nachdem Durchzug der Front gab es dann relativ klare kalte Nächte, wo die Temperaturen bis auf -3 Grad absanken. Unter Tags stiegen die Temperaturen wieder an. Es stellte sich erneut ein Südfön ein, der dann letztendlich Ende Februar, zugleich das Ende des meteorologischen Winters, für reichlich Regen sorgte.
In Summe war es der zweitwärmste Winter seit Aufzeichnungen, und auch einer der feuchtesten. In unserem Raum waren es um 4,5 Grad zu warm und um ca. 180% feuchter.

Die Sonneneinstrahlung ist Anfang März schon kräftig. Meine 300Wp Anlage liefert bei Sonnenschein bereits 200W. Nach wie vor sind aber im Winter die  Sonnenstunden nicht oft und lang genug, von ein paar Ausnahmen abgesehn. Die erste Märzwoche war dann mit maximal 10 Grad wieder relativ kühl. Nordwestwind brachte immer wieder Wolken herein, mit etwas Regen.
Die zweite Märzwoche wurde einmal mehr von zwei Tiefdrucksystemen bestimmt: Ein Tief über  Italien führte Feuchte gegen die Südlichen Bundesländer wo es stark schneite. Das Tiefdrucksystem im Norden steuerte kühle Luft aus Norden bei, was zu etwas Regen führte. Mitte der Woche brachte das abziehende Tief dann zwei relativ klare Tag, die aber in einer Nacht die Temperaturen bis auf fast -5  Grad absinken lies. Dann gab es wieder trübe Tage durch eine Westwetterlage.  Weiterer kräftiger Nordwind sorgte weiterhin dafür, dass die Temperaturen um 5 Grad blieben.

Alles für die Katz……

Wohin mit meinem Überschussstrom im Winter, den meine 300Wp Photovoltaik Anlage liefert?

Wasser wärmen!? Jeder ist eingeladen, herauszufinden wie viel Strom man braucht um Wasser zu erwärmen. Man kommt dann jedenfalls drauf, warum es so teuer ist, wenn man sein Wasser elektrisch aufheizt. Es wäre jedenfalls ein Super Speichermedium für Energie, wenn es einen effizienten Weg gäbe, die gespeicherte Wärme wieder in Strom zurückzuverwandeln.

So hab ich mir etwas überlegt, um unserer wilden Katze, die sich ja nur im Freiem und diversen Schuppen aufhält, doch etwas Komfort in der Kalten Jahreszeit zu geben.

Die Konstruktion habe ich Katzengrill genannt.

Katzengrill

Meine Solarzellen liefern maximal eine Leerlaufspannung von 22V. Daher habe ich mir Heizdraht und Heizfolien für 24V besorgt (zu finden bei LKW und Camingzubehör). Die maximale Heizleistung würde dann so um die 140W kommen. Das ganze liegt auf einer isolierenden Styropor Unterlage. Das gelbe sind einfache Gartenbetonplatten, die ich günstig erstanden habe. Es sollte ja auch nicht zu heiß werden und die Wärme eines sonnigen Wintertages bis in die Abendstunden etwas speichern. Eine Dritte Platte kommt dann noch oben drauf….

Katzengrill

Das  ganze ist mit einem Schafwollvlies, das normalerweise zum Schutz von Pflanzen während der Frostperioden eingesetzt wird, umhüllt.

Katzengrill

Wenn die Sonne scheint, hier 10:00 Ende November, wird bereits ca.80-90W an Strom in Wärme umgesetzt. Unter Tags sind es dann so gegen 120W, bei klarem Himmel. Natürlich bei den oftmaligen Nebeltagen fällt die Leistung auf unter 10 Watt ab.

Erwischt! ….. an einem kaltem Wintertag:
Katzengrill

Also  ich vor kurzem in der Nacht die Batterien fürs Teleskop aus der Hütte holte, war sie auch ganz erwartungsvoll am Grill. Sie springt bei mir jetzt nicht mehr gleich weg, so konnte ich sie streicheln und gleich mal erfühlen, dass die Steine noch gut 25 Grad hatten in der Hütte bei -2 Grad. Er wurde also auch dieses Jahr wieder angenommen :-).

Katzengrill

 

Winter 2014/15

In der ersten Winterwoche (KW52) setzte sich das milde Wetter fort. Ein Westwetterlage bestimmte das Geschehen und brachte in Summe auch mal 2,6mm Regen, hauptsächlich am Christtag. Im Nordstau der Alpen regnete es mehr. Immer wieder kam auch die Sonne durch, am 23.12. war es nach langer Zeit wieder mal möglich, die Sterne zu beobachten, wenngleich das „Seeing“ relativ schlecht war, die Sterne waberten und wurden auf Bildern entsprechend groß. In der Nacht zum 27. Dezember kam es dann zur vorhergesagten Abkühlung bis auf -6 Grad und der Wind drehte von West auf Ost, und es gab 3 cm Schnee. Die Temperaturen blieben die letzte Dezemberwoche dann um die -5 Grad. Nachts sanken sie bis auf -8 Tags bei Sonnenschein gingen sie bis -1,5 Grad. Der stärkere Wind mit 3 bft (um die 20 km/h) drehte dann auf Nord, und lies die Temperaturen auf gefühlte -12 Grad sinken!

Trotz des kalten Jahresausklanges blieb auch der Dezember viel zu warm. Das Jahresmittel wurde um 2,5 Grad übertroffen.

In der ersten Woche des neuen Jahres gab es wieder eine Warmfront und Westwetterlage. Die Temperaturen stiegen wieder deutlich über Null Grad, die 2 cm Schnee schmolzen schnell. Nach der etwas kälteren Periode die am 8.1. die Minimaltemperatur morgens bis auf -6 Grad fallen ließ. Dann schickte ein Sturmtief über England abwechselnd warme und kalte Luft aus Westen, der den wärmsten Tag seit Aufzeichnungen in Österreich brachte (fast 22 Grad! bei Graz und in Teilen Kärntens) in Engabrunn am 10.1. immerhin ein Spitzenwert von 17 Grad. Der Sturm ging über mehre Tage ab 9.1. 112 km/h wurden am Jauerling gemessen. Ein paar mm Regen sammelten sich auch. Am 12.1. lockerte es zunehmend auf und am 13.1. war dann strahlender Sonnenschein und eine klare kühle Nacht um 0 Grad. Die Temperaturen stiegen bis auf 10 Grad am Tag und -2 Grad Nachts. Unbeständig ging es weiter, die mittlerweile typische Wetterlage, Tiefdruck vor England und Tiefdrucksysteme, über Norditalien, die dann in den Nordosten um Österreich ziehen. Dann kommen aus Ost/Nordost Regenfälle. Die Temperaturen pendelten zwischen 1 und 6 Grad. In der 4 Woche blieb es weiter mild, aber trüb. Ein Frontdurchgang brachte sogar einmal 3,5mm Regen. Am 26.1. schneite es immer wieder leicht bei um die -1 Grad, aber der Schnee schmolz auch immer wieder recht schnell. Die Sonneneinstrahlung ist zu dieser Jahreszeit mit Spitzenwerten von 500W/m2 auch schon wieder recht hoch. Davor wurden, meist aber nur sehr kurzzeitig, nur 350W/m2 erreicht. Gegen Ende Jänner gab es dann einen massiven Durchgang einer Nordwestfront, wo vor allem im Nordstau der Alpen viel Schnee angekündigt wurde. Hier gab es gerade mal einen kurzen Regenschauer mit 0,4mm. Im Semmeringgebiet war es heftig und aufgrund zahlreicher hängen gebliebener LKWs (ohne Schneeketten) noch dazu zum Semesterferien beginn gab es ein entsprechendes Verkehrschaos. Wenn man über die Donau Richtung Süden blickt sieht man überall weiß. In weiterer Folge wurde wieder ein Tiefdruckgebiet über Norditalien induziert, dass dann an am letzten Jänner Tag für Schnee in den Südliche gelegenen Regionen sorgen sollte. Nach den 248 jährigen Aufzeichungen der ZAMG war es der 17. wärmste Jänner.

Die Temperaturen Anfang Februar blieben wieder kalt. 3 Tiefdruckgebiete um Österreich herum sorgten weiter für kalten Wind aus Nord/Nordwest. Fallweise war es sonnig, was die Temperaturen von -5 Grad morgens rasch auf 5 Grad stiegen ließ. Das Tiefdrucksystem im Nordosten steuerte dann in weiterer Folge Schneewolken gegen die Alpen. Wechselhaftes Wetter bei sehr stürmischen Wind um die -2 – 1 Grad brachten hier einige mm Schnee. Mitte Februar stellte sich dann eine Hochdruckwetterlage ein, die mit Wind den üblichen Nebel vertrieb und die Temperaturen konstant zwischen 1-3 Grad hielt. Es war recht sonnig. In der 3 Februarwoche blieb der Hochdrucktrog der sich von Österreich bis Spanien zog bestehen. Tagsüber war es oft recht sonnig, da der Wind den Morgennebel vertrieb. Als dieser ausblieb war es dann auch mal trüb und die Temperaturen kamen nicht über 3-4 Grad. Bei Sonnigem Wetter allerdings wurden bis zu 10 Grad maximale Tagestemperatur erreicht. In der klaren Nacht vom 19/20.2. kühlte es auf -5 Grad ab. Das änderte sich auch kaum bis 10 Uhr, aufgrund von dichten Nebel, mit Sichtweiten unter 20m. Dazu der stärkerer Reif. Wind und Sonne lösten den Nebel vor 11:00 auf und so wurden dann 10 Grad erreicht. Die Sonneneinstrahlung liegt jetzt schon bei 500 W/m2. Bis zum Beginn der Meteorologischen Frühling (1.3.) bestimmte dann eine Westwetterlage das Geschehen. 5,5 mm Regen waren dabei, zeitweise bewölkt, zeitweise aber an der Frontenrückseite auch Sonnenschein und Nächte knapp unter -2 Grad waren die Folge. Der Nebel morgens verhinderte meist ein weiteres Absinken der Temperaturen. Danach waren einige Frühlingstemperaturen angesagt bei Sonnenschein und frostigen Morgentemperaturen. In der zweiten Märzwoche kam wieder eine Kaltfront aus Westen mit trüberen Wetter und wenig Regen.

Die letzten Tage der Winters 2015 waren Sonnig, aber durch den Wind nicht übermäßig warm.