{"id":360,"date":"2015-06-28T23:25:47","date_gmt":"2015-06-28T21:25:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.austrianaviationart.org\/cms\/?p=360"},"modified":"2015-09-22T21:30:18","modified_gmt":"2015-09-22T19:30:18","slug":"sommer-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.austrianaviationart.org\/cms\/sommer-2015\/","title":{"rendered":"Sommer 2015"},"content":{"rendered":"<p>Der ausgedehnte Kaltluftzustrom aus dem Norden beherrschte auch Anfang Sommer die erste Woche. Die Tiefstwerte bei klaren Morgenn\u00e4chten\u00a0 erreichte 6 Grad und die Tagesh\u00f6chstwerte stiegen erst allm\u00e4hlich auf \u00fcber 25 Grad.<\/p>\n<p>Richtig hei\u00df wurde es dann Anfang Juli. Ein ausgedehntes Hochdruckgebiet sorgte f\u00fcr Temperaturen von \u00fcber 30 Grad. Die Tiefstwerte am fr\u00fchen morgen lagen bei 16 Grad. Die erste Hitzewelle ging dann bis 7.Juli mit Temperaturen bis 35 Grad. Eine Kaltfront aus NW n\u00e4herte sich und das ansaugen warmer Luftmassen bewirkte 3 Uhr morgens einen eklatanten <a href=\"https:\/\/www.austrianaviationart.org\/cms\/category\/wetter\/wetterwerte\/\" target=\"_blank\">Temperaturanstieg auf 29 Grad!<\/a> Es war \u00d6sterreich weit <a href=\"http:\/\/www.zamg.ac.at\/cms\/de\/klima\/news\/hitzerekorde-in-innsbruck-und-wien\" target=\"_blank\">die w\u00e4rmste Nacht, die je registriert wurde<\/a>. Die Kaltfront brachte in K\u00e4rnten, Steiermark und Burgenland heftige Unwetter. Bei uns gut 10mm Regen. Danach ginge es etwas unbest\u00e4ndiger mit vereinzelten lokalen Regenschauern weiter. Die Temperaturen blieben zwischen 20 und 27 Grad. Danach gab es die l\u00e4ngste Hitzeperiode seit Aufzeichnungen, wobei. Es aber wenigstens nicht die letztj\u00e4hrigen Spitzenwerte erreicht wurden. Ab und zu brachte eine Westfront hier ein paar mm Regen, aber kaum Abk\u00fchlung. K\u00e4rnten wurde aber zweimal von heftigen Hagelschl\u00e4gen heimgesucht. Durch das trocken hei\u00dfe Wetter war die Waldbrandgefahr noch nie so hoch. Gegen Ende Juli wurde es dann normales Sommerwetter: Zwischen einem Italien Hochdruckgebiet und einem N\u00f6rdlichem Tiefdruckgebiet werden immer wieder feuchte k\u00fchlere Atlantikluftmassen von West nach Ost durch \u00d6sterreich gef\u00fchrt. Damit bleiben die Temperaturen dann um die 25 Grad und ab und zu gibt es etwas Regen. Richtig angenehm, nach der Hitzeperiode.\u00a0 Es war insgesamt aber ein sehr trockener Juli und der <a href=\"http:\/\/www.zamg.ac.at\/cms\/de\/klima\/news\/waermster-juli-der-messgeschichte\" target=\"_blank\">w\u00e4rmste seit Wetteraufzeichnungen<\/a> in \u00d6sterreich.<\/p>\n<p>So wie der Juli endete ging es im August mit einer 3. Hitzewelle weiter. Im Osten \u00d6sterreichs gab es wieder durchgehend Temperaturen \u00fcber 35 Grad am Tag. Da es weiterhin nicht regnete, war es so trocken wie nie. Beendet wurde die <a href=\"http:\/\/www.zamg.ac.at\/cms\/de\/klima\/news\/hitzewellen-2015-eines-der-extremsten-jahre-der-messgeschichte\" target=\"_blank\">langanhaltende Hitzewelle<\/a> am 15.8. gegen Mittag als uns eine Kaltfront erreichte. Im wesentlichen gab es zwei gr\u00f6\u00dferer Regenereignisse, die die dann in Summe 54mm Regen brachten. In weiterer Folge blieben die Tagestemperaturen dann um die 25 Grad. Bei sternklaren N\u00e4chten k\u00fchlte es schon auf\u00a0 12 Grad ab, wo auch der Taupunkt lag. Es ging dann recht Warm weiter, wenn auch nicht mehr so hei\u00df wie die vorangegangenen Hitzewellen. Die Luft war aber schon sehr feucht, sodass sich Nach Mitternacht Nebel bildetet, der sich erst am sp\u00e4teren Vormittag aufl\u00f6ste. in Summe war es der <a href=\"http:\/\/www.zamg.ac.at\/cms\/de\/klima\/news\/viertwaermster-august-der-messgeschichte\" target=\"_blank\">viertw\u00e4rmste August<\/a> und durchgehend einer der trockensten seit Wetteraufzeichnunge des ZAMG. Der meteorologische Sommer ebenfalls durch die 5. Hitzewelle recht hei\u00df.<\/p>\n<p>Am 1.September war dann der letzte Tag der Hitzewelle 2015, wodurch dieser als zweit w\u00e4rmster Septembertag seit Wetteraufzeichnung verzeichnet wurde. Dann kam es zu einem Kaltfronteinbrauch, der etwas Regen brachte. Kalte Atlantikluft mische sich mit warmen Luftmassen.<\/p>\n<p>In der zweiten Septemberwoche bestimmte dann ein H\u00f6hentief \u00f6stlich von \u00d6sterreich das Wettergeschehen im Nordosten: Es steuerte immer wieder Wolken herein. So war kam es auch immer wieder mal zu Niederschl\u00e4gen. Die Nachttemperaturen lagen schon zwischen 5-10 Grad, was nat\u00fcrlich schon zu Nebelbildung f\u00fchrte. Daher erreichten die Tagesh\u00f6chstwerte kaum \u00fcber 20 Grad. Daf\u00fcr war die Sonneinstrahlung schon zu kurz, musste sie doch morgens zuerst den Nebel aufl\u00f6sen. Dann gab der Sp\u00e4tsommer bei einer F\u00f6hnlage nochmals richtig Gas: 30 Grad wurden erreicht. P\u00fcnktlich zu Herbstbeginn zog wieder eine Kaltfront durch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der ausgedehnte Kaltluftzustrom aus dem Norden beherrschte auch Anfang Sommer die erste Woche. Die Tiefstwerte bei klaren Morgenn\u00e4chten\u00a0 erreichte 6 Grad und die Tagesh\u00f6chstwerte stiegen erst allm\u00e4hlich auf \u00fcber 25 Grad. Richtig hei\u00df wurde es dann Anfang Juli. Ein ausgedehntes Hochdruckgebiet sorgte f\u00fcr Temperaturen von \u00fcber 30 Grad. 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