{"id":706,"date":"2015-12-23T22:50:05","date_gmt":"2015-12-23T21:50:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.austrianaviationart.org\/cms\/?p=706"},"modified":"2016-03-14T00:12:28","modified_gmt":"2016-03-13T23:12:28","slug":"winter-201516","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.austrianaviationart.org\/cms\/winter-201516\/","title":{"rendered":"Winter 2015\/16"},"content":{"rendered":"<p>Ein ausgedehntes Hochdruckgebiet beendete zum Winterbeginn die tr\u00fcbe Hochnebelwetterlage. Sie steuerte gro\u00dfr\u00e4umig milde Luft aus Afrika \u00fcber Spanien nach \u00d6sterreich. Tagesh\u00f6chstwerte von 14,5 Grad wurden so erreicht.<\/p>\n<p>Weihnachten 2015 war bei Sonnenschein und 12 Grad, nachmittags ein st\u00e4rkerer Wind aus Nordwest bis ca 3 bft (21km\/h) lies die Temperaturen bis Nachmittag kaum sinken. Er flaute allerdings dann ab, und abends \u00fcbernahm der normale tageszeitliche leichte Wind aus S\u00fcdost (die Sonne die nach Westen wandert, erzeugt ja durch Thermik einen leichten Ostwind abends durch Nachsaugen, umgekehrt vor Sonnenaufgang einen Wind in Richtung Morgensonne, falls es keine sonstigen St\u00f6rungen gibt) und die feuchteren Luftmassen ergaben schnell Nebel, die den recht seltenen Weihnachtsvollmond zudeckten. Der Himmel blieb aber trotzdem recht hell obwohl Mond nicht mehr lokalisiert werden konnte.<\/p>\n<p>So ging es auch am Christtag (25.12.) weiter. Mild und Sonnenschein. Der l\u00f6ste den dichten Boden- und Hochnebel (Sichtweiten um 200m ) gegen 11:00 auf. Auch der Stefanitag (26.12.) war wieder ausgesprochen sonnig und Tagesh\u00f6chstwerte gingen gegen 13 Grad. Meine <a href=\"https:\/\/www.austrianaviationart.org\/cms\/sonnenenergie\/\" target=\"_blank\">300Wp Solarstromzellen<\/a> lieferten Mittags bis 130W Strom.<\/p>\n<p>Die N\u00e4chte verliefen dann bis auf etwas Nebel recht klar, was die Temperaturen auf unter 0 Grad sinken lies. Durch die Sonne schmolz dann der Morgenfrost aber bei direkter Einstrahlung rasch. So wurden wieder 10 Grad Tagesh\u00f6chstwert erreicht. Im Osten und Nordosten Nieder\u00f6sterreichs bleib aber der Nebel bis in den Vormittag, mancherorts verging er gar nicht. Dann blieb es unter der Nebelschicht kalt.<\/p>\n<p>In der Nacht von 30. auf den 31.12. lies st\u00e4rkerer Wind aus S\u00fcdost mit 7-17 km\/h die Temperatur gegen -5 Grad sinken. Durch starke Turbulenzen in der oberen Atmosph\u00e4re war aber die fotografische Sicht auf die Sterne etwas getr\u00fcbt hochliegende leichte Wolken taten ihr \u00fcbriges. Visuell war es eine Sternklare Nacht mit fallweise bis 4mag Grenzhelligkeit, bis der Mond kam. Die Luftfeuchte ging bis auf 60% morgens zur\u00fcck, also extrem trocken. So blieb der Himmel bis auf leichte Wolken klar. Meine wilde Katze hat auch dankbar den Tags zuvor <a href=\"https:\/\/www.austrianaviationart.org\/cms\/alles-fuer-die-katz\/\">durch Sonnenenergie aufgeheizten Platz<\/a> im Schuppen dankbar angenommen.<\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/www.zamg.ac.at\/cms\/de\/klima\/news\/extremer-dezember-2015-mild-sonnig-trocken-waldbrandgefahr\" target=\"_blank\">Statistiken der ZAMG f\u00fcr den Dezember 2015<\/a> weisen wieder ein Anzahl von Rekorden auf: Der Sonnigste Dezember, die h\u00f6chsten Bergtemperaturen, dabei teilweise w\u00e4rmer als in den T\u00e4lern. Niederschlagsm\u00e4\u00dfig gab es In Wald und Weinviertel nur 25-50% weniger Niederschlag, im restlichen \u00d6sterreich aber so gut wie gar keinen Regen! Insgesamt war 2015 nach 2014 das zweit w\u00e4rmste Jahr seit Aufzeichnungen. In Nord und Ost\u00f6sterreich mit bis zu -40% weniger Niederschlag auch sehr trocken, in Nieder\u00f6sterreich waren es -22% weniger Niederschlag.<\/p>\n<p>Anfang 2016 war dann wieder tr\u00fcbes kaltes Wetter bei Temperaturen zwischen -2 und -7 Grad angesagt. Am 4.1 sorgte eine Nord Westfront f\u00fcr 3-4 mm Schnee. Der fr\u00fch morgendliche Tiefstwert wurde mit -9 gemessen. Danach gingen die Temperaturen leicht hinauf, aber immer noch deutlich unter 0 Grad, weil es weiterhin nebelig tr\u00fcb blieb. Auch in der zweiten Woche blieb es tr\u00fcb und\u00a0 kalt mit um die -3 Grad. Ein leichte Nordwestfront \u00fcberquerte in der Nacht von 7 auf 8.1. das Gebiet\u00a0 und sorgte f\u00fcr leichten Schneefall. Das R\u00fcckseitenwetter lies aber wieder einiges an Sonne durch. Rasch stiegen die Temperaturen \u00fcber 0 Grad. Mit starkem Wind aus Nordwest ginge es weiter, dabei waren auch zwei sehr sonnige Tage dabei, die Temperaturen erreichten tags\u00fcber bei Sonnenschein bis 10 Grad, ansonsten pendelten sie um 5 Grad. Das Tiefdruckgebiet im Norden steuerte dann Mitte J\u00e4nner weitere Fronten herein, was zu st\u00e4rkeren Schneef\u00e4llen im Westen \u00d6sterreichs f\u00fchrte. Hier im Osten gingen ein paar leichte Regenschauer nieder, die zogen aber wie meist bei Krems \u00fcber die Donau hinein ins Tullner Feld. So blieb es hier trocken. Am Morgen des 17.1. brachte eine schmale Wolkenfront, die genau \u00fcber Engabrunn f\u00fchrte auch etwa 2 cm Schnee. Auch die Sonne kam etwas heraus. die Temperatur stieg von &#8211; 3 auf -0,5 Grad. Das lies den Schnee fast wieder verdunsten. Kalte Luftmassen aus Nordosten lie\u00dfen dann die Temperaturen rasch wieder sinken. Dabei wurden in der Nacht von 19 auf 21.1. eine Tiefstwert von -13,5 Grad erreicht. K\u00e4ltepol in \u00d6sterreich war diesmal im Alpenvorland Lilienfeld mit -25 Grad! Tags\u00fcber war es recht sonnig. Auch am Morgen des 22.1. wurden -12,5 Grad Minimum erreicht. Sonnenschein lies die Temperatur dann bis auf -1 Grad am Nachmittag ansteigen. Eine nahende Nordwestfront lies die Nachttemperaturen nicht unter &#8211;11 Grad sinken. Samstag\u00a0 gegen 10:15 begann es zu leicht zu schneien was bis zum Abend ca 10-15cm Schnee brachte. Das entsprach einer gesamt Regenmenge von 3,8 mm. Dabei stieg die Temperatur langsam von -7 auf -4 Grad an. In der Nacht dann mit durchbrechen der Front stieg die Temperatur von -4 Grad innerhalb weniger Stunden bis +5 Grad. Eine weitere Front aus dem Nordwesten lie\u00df die Temperaturen wieder \u00fcber 0 Grad steigen und es regnete mit 8mm recht kr\u00e4ftig. Die letzte J\u00e4nnerwoche war dann recht sonnig, die Temperaturen stiegen bis auf 17 Grad.<\/p>\n<p>Der Anfang der ersten Februarwoche wurde dann durch zwei Tiefdrucksysteme, eines im Norden und eines im S\u00fcden bestimmt, die immer wieder f\u00fcr etwas Regen sorgte, aber die Temperaturen schwankten nach wie vor bei milden 5-15 Grad. Gegen Wochenende sanken die Temperaturen auf 5 Grad ab.<br \/>\nDie zweite Februarwoche war wechselnd bew\u00f6lkt bei Temperaturen zwischen 3 und 10 Grad. Mitte der Woche klarte es einmal komplett auf und so sanke die Minimaltemperaturen bis auf -4,5 Grad ab. Tags darauf verhinderte dichter Nebel weiteres Absinken unter 0 Grad.<br \/>\nMitte Februar ging es in den Sp\u00e4twinter. 3 Tiefdruckgebiete um \u00d6sterreich sorgen f\u00fcr etwas Regen, s\u00fcdlich der Alpen f\u00fcr Schnee. Insgesamt blieben aber bei uns die Temperaturen um 5 Grad.\u00a0 Am 19.2. regnete dann eine d\u00fcnne Regenfront die sich von S\u00fcdost nach Nordost zog aus. Es brachte 18 mm Regen. Danach lies eine Warmfront die Temperaturen bis auf 15 Grad steigen. Der 22.2.2016 brachte dann Temperaturen \u00fcber 20 Grad!\u00a0 Nachdem Durchzug der Front gab es dann relativ klare kalte N\u00e4chte, wo die Temperaturen bis auf -3 Grad absanken. Unter Tags stiegen die Temperaturen wieder an. Es stellte sich erneut ein S\u00fcdf\u00f6n ein, der dann letztendlich Ende Februar, zugleich das Ende des meteorologischen Winters, f\u00fcr reichlich Regen sorgte.<br \/>\nIn Summe war es der <a href=\"http:\/\/www.zamg.ac.at\/cms\/de\/klima\/news\/februar-2016-extrem-mild-und-nass\" target=\"_blank\">zweitw\u00e4rmste Winter seit Aufzeichnungen<\/a>, und auch einer der feuchtesten. In unserem Raum waren es um 4,5 Grad zu warm und um ca. 180% feuchter.<\/p>\n<p>Die Sonneneinstrahlung ist Anfang M\u00e4rz schon kr\u00e4ftig. Meine 300Wp Anlage liefert bei Sonnenschein bereits 200W. Nach wie vor sind aber im Winter die\u00a0 Sonnenstunden nicht oft und lang genug, von ein paar Ausnahmen abgesehn. Die erste M\u00e4rzwoche war dann mit maximal 10 Grad wieder relativ k\u00fchl. Nordwestwind brachte immer wieder Wolken herein, mit etwas Regen.<br \/>\nDie zweite M\u00e4rzwoche wurde einmal mehr von zwei Tiefdrucksystemen bestimmt: Ein Tief \u00fcber\u00a0 Italien f\u00fchrte Feuchte gegen die S\u00fcdlichen Bundesl\u00e4nder wo es stark schneite. Das Tiefdrucksystem im Norden steuerte k\u00fchle Luft aus Norden bei, was zu etwas Regen f\u00fchrte. Mitte der Woche brachte das abziehende Tief dann zwei relativ klare Tag, die aber in einer Nacht die Temperaturen bis auf fast -5\u00a0 Grad absinken lies. Dann gab es wieder tr\u00fcbe Tage durch eine Westwetterlage.\u00a0 Weiterer kr\u00e4ftiger Nordwind sorgte weiterhin daf\u00fcr, dass die Temperaturen um 5 Grad blieben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein ausgedehntes Hochdruckgebiet beendete zum Winterbeginn die tr\u00fcbe Hochnebelwetterlage. Sie steuerte gro\u00dfr\u00e4umig milde Luft aus Afrika \u00fcber Spanien nach \u00d6sterreich. Tagesh\u00f6chstwerte von 14,5 Grad wurden so erreicht. Weihnachten 2015 war bei Sonnenschein und 12 Grad, nachmittags ein st\u00e4rkerer Wind aus Nordwest bis ca 3 bft (21km\/h) lies die Temperaturen bis Nachmittag kaum sinken. 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