Mohntorte

In unsere Familie hat eine Mohntorte zum Geburtstag eine lange Tradition. Und zwar eine saftige und ohne Mehl, also für Kalorienbewuste 😉

Die Rezeptur ist recht einfach und schnell abgemacht ist die Masse auch, denn
binnen 15 Minuten ist sie im Backrohr.

Rezept

200g Mohn (Graumohn gerieben, Nuss oder Mandel geht auch anteilig)
200g Schokolade
200g Butter (oder Magerine)
200g Zucker (ich nehme aber immer nur ca.170g)
5 Eier (6 gehen auch, kommt auf die Größe an)
ein wenig Rum, und Prise Salz

Zuerst Eier trennen in Dotter und Eiklar. Das Eiklar zu Schnee schlagen

01 - Mohnkuchen

Das Eigelb mit Zucker und ein spritzer Rum sowie eine Prise Salz sieht dann vor dem Mischen so aus:

02 - Mohnkuchen

Früher hatten wir die Kochschokolade gerieben, aber einfacher ist es, sie in einem Glasgefäß mit Deckel und eine kleine Menge Wasser in der Mikrowelle kurz zu erhitzen und etwas warten, bis die Schokolade weich wird. Die kleine Menge Wasser ist ja sehr schnell heiß und kann nachher abgegossen werden, wenn man zu viel erwischt hat. Danach die Butter zugeben und etwas zerstückeln. Eventuell noch etwas in der Mikrowelle wärmen, aber nicht zu viel.

03 - Mohnkuchen

Das ganze wird dann mit der Eigelb/Zuckermasse verrührt und der gerieben Mohn zugeben, es wird etwas fest.

05 - Mohnkuchen

Wenn noch nicht geschehen, die Springform mit etwas Fett auswischen, damit nichts kleben bleibt. Für den Deckel nehme ich gerne Alu Folie – da bleibt dann garantiert nicht kleben.

04 - Mohnkuchen

Die zwei Massen vorsichtig unterheben

06 - Mohnkuchen

Und hinein in die Springform und in das vorgeheizte Backrohr

07 - Mohnkuchen

Nach 50-55 Minuten Backen bei 175-180 Grad (ich nehme 175 beim Umluftherd) sieht es dann so aus

08 - Mohnkuchen

Das ganze stürze ich dann zum weiteren abkühlen

09 - Mohnkuchen

Danach kommt eine Schokoglasur drüber. Dazu erhitze ich einen Becher Schokoglasur (ohne Aludeckel) für ca 1 Minute in der Mikrowelle. Einmal gut rühren und dann kann es schon losgehen…..
Man kann auch vorher Marmelade aufstreichen um die Poren zu verschließen, aber an sich ist das nicht notwendig.

Fertig glasiert

10 - Mohnkuchen

Granatapfelsaft

Bei meinen Türkeireisen lernte ich den Granatapfelsaft kennen. Er soll sehr gesund sein, und schmeckt zeitweise wie Medizin 😉

Natürlich hab ich deshalb auch unzählige Versuche gemacht, wie ich diesen selber frisch bereiten kann, denn der nativer Saft ist nicht wirklich lange lagerfähig und daher bei uns nicht zu bekommen. Pasteurisiert und meist mit Apfelsaft verschnitten gibt es mittlerweile welchen, ist aber nicht mit dem Saft zu vergleichen, den ich mag!

Die Granatäpfel aus der Türkei schmecken mir am besten und sie werden November bis Dezember geerntet, entsprechend die Verfügbarkeit, Lagern kann man sie bei um die 10 Grad sicher ein Monat. Also das richtige Getränk für die Weihnachtszeit.

Am Internet findet man unzählige Anleitungen, wie man die Kerne aus den Granatäpfel bringt. Das Ausklopfen habe ich erst kürzlich probiert, geht auch nicht wirklich gut. Da die rote Farbe sehr stark färbt, kann man dabei wunderschön die Küche und Kleidung versauen :). Deshalb verwende ich die „Unterwasser Methode“:

Den Granatapfel oben und unten Kappen. Dann von oben bis unten die Schale ca 8x einritzen, falls man sieht, wo die weißen dicken Lamellen sind, da entlang einschneiden. Eine große Schüssel mit Wasser füllen, und den Granatapfel unter Wasser entlang der Einritzungen aufbrechen. Dann unter Wasser die Kerne mit den Fingern herausrubbeln. Die Kammern entsprechen aufbiegen, dann geht es leichter. Ist natürlich schon Zeitraubend, aber das Ergebnis lohnt!. Ich brauch ca 7-10 Minuten pro Granatapfel dazu. Unter Wasser hat den Vorteil, dass es nicht spritzt und die reinen Kerne sinken zu Boden. Die weißen Trennschichten und Teile schwimmen oben auf, sie sind für den extrem bitteren Geschmack mancher Säfte verantwortlich!

Die Kerne presse ich dann mit einer runden Edelstahl Kartoffelpresse. Nach dem ersten Pressen, lockere ich 3-4x den Presskuchen (Kerne) mit einem Löffel oder einer Gabel auf und presse erneut. Ist auch mühsam, aber wenn die Kerne recht sorgfältig vom weißen Fruchfleisch befreit wurden, dann wird der Saft sehr gut!

Aus 6 Granatäpfel kann man so ca. 1 Liter Saft gewinnen.

 

 

Dry aged beef

Man sollte ja nicht all zu viel Fleisch essen, aber wenn, dann sollte es schon Gutes sein. Gleich in meiner Nähe am Land in der „Genussregion Kamptal“ gibt die die Großfleischerei Höllerschmid. Neben anderen Köstlichkeiten sticht eine Eigenentwicklung weit heraus: Dry Aged Beef.

Das beste daran für uns „normale“ Konsumenten: Auf Vorbestellung Tags zuvor – kann man es direkt abholen, auch kleinere Mengen. Kundenservice wird Großgeschrieben, die Preisliste gibt es auf Anfrage.

Seit Oktober 2016 gibt es aber für Privat- und Abholkunden die Fleischbank, ein Ladengeschäft am Firmenstandort.

Heurige in Engabrunn

Die aktuellen Öffnungszeiten gibt es am Heurigenkalender Engabrunn

Meine Favoriten:

Heuriger am Kleinen Stein – Piller Gerda u. Johannes – Es gibt immer Spezialitäten, abseits der Karte! (Homepage) – auf Facebook

Weingärtnerei Steurer – Etsdorf (Homepage)

Weinstube Heiss – Engabrunn (Homepage)

Heuriger Wildpert Rosina – auch warme Speisen und Bier. Empfehlung: Sparerips! (Gästehaus steht auch zur Verfügung!) (Homepage)

 

 

Robert Paget – Hofkäserei

Auch nicht weit von Grafenegg – die Paget – Hofkäserei.

Einer der Vorreiter der „slow food“ Bewegung. Ab Hof verkauf immer Freitag und Samstag.

Spezialitäten: Büffelmozarella, Ziegenkäsespezialitäten und vieles mehr. Spezialitäten aus der Region z.B.: verjus – Barbara Ölzelt. Man kann auch Käsereikurse machen.

Adresse: A-3492 Diendorf am Kamp – die Einfahrt ist allerdings hinten auf der Straße, die nach Sittendorf führt!