Granatapfelsaft

Bei meinen Türkeireisen lernte ich den Granatapfelsaft kennen. Er soll sehr gesund sein, und schmeckt zeitweise wie Medizin 😉

Natürlich hab ich deshalb auch unzählige Versuche gemacht, wie ich diesen selber frisch bereiten kann, denn der nativer Saft ist nicht wirklich lange lagerfähig und daher bei uns nicht zu bekommen. Pasteurisiert und meist mit Apfelsaft verschnitten gibt es mittlerweile welchen, ist aber nicht mit dem Saft zu vergleichen, den ich mag!

Die Granatäpfel aus der Türkei schmecken mir am besten und sie werden November bis Dezember geerntet, entsprechend die Verfügbarkeit, Lagern kann man sie bei um die 10 Grad sicher ein Monat. Also das richtige Getränk für die Weihnachtszeit.

Am Internet findet man unzählige Anleitungen, wie man die Kerne aus den Granatäpfel bringt. Das Ausklopfen habe ich erst kürzlich probiert, geht auch nicht wirklich gut. Da die rote Farbe sehr stark färbt, kann man dabei wunderschön die Küche und Kleidung versauen :). Deshalb verwende ich die „Unterwasser Methode“:

Den Granatapfel oben und unten Kappen. Dann von oben bis unten die Schale ca 8x einritzen, falls man sieht, wo die weißen dicken Lamellen sind, da entlang einschneiden. Eine große Schüssel mit Wasser füllen, und den Granatapfel unter Wasser entlang der Einritzungen aufbrechen. Dann unter Wasser die Kerne mit den Fingern herausrubbeln. Die Kammern entsprechen aufbiegen, dann geht es leichter. Ist natürlich schon Zeitraubend, aber das Ergebnis lohnt!. Ich brauch ca 7-10 Minuten pro Granatapfel dazu. Unter Wasser hat den Vorteil, dass es nicht spritzt und die reinen Kerne sinken zu Boden. Die weißen Trennschichten und Teile schwimmen oben auf, sie sind für den extrem bitteren Geschmack mancher Säfte verantwortlich!

Die Kerne presse ich dann mit einer runden Edelstahl Kartoffelpresse. Nach dem ersten Pressen, lockere ich 3-4x den Presskuchen (Kerne) mit einem Löffel oder einer Gabel auf und presse erneut. Ist auch mühsam, aber wenn die Kerne recht sorgfältig vom weißen Fruchfleisch befreit wurden, dann wird der Saft sehr gut!

Aus 6 Granatäpfel kann man so ca. 1 Liter Saft gewinnen.

 

 

Dry aged beef

Man sollte ja nicht all zu viel Fleisch essen, aber wenn, dann sollte es schon Gutes sein. Gleich in meiner Nähe am Land in der „Genussregion Kamptal“ gibt die die Großfleischerei Höllerschmid. Neben anderen Köstlichkeiten sticht eine Eigenentwicklung weit heraus: Dry Aged Beef.

Das beste daran für uns „normale“ Konsumenten: Auf Vorbestellung Tags zuvor – kann man es direkt abholen, auch kleinere Mengen. Kundenservice wird Großgeschrieben, die Preisliste gibt es auf Anfrage.

Seit Oktober 2016 gibt es aber für Privat- und Abholkunden die Fleischbank, ein Ladengeschäft am Firmenstandort.

Heurige in Engabrunn

Die aktuellen Öffnungszeiten gibt es am Heurigenkalender Engabrunn

Meine Favoriten:

Heuriger am Kleinen Stein – Piller Gerda u. Johannes – Es gibt immer Spezialitäten, abseits der Karte! (Homepage) – auf Facebook

Weingärtnerei Steurer – Etsdorf (Homepage)

Weinstube Heiss – Engabrunn (Homepage)

Heuriger Wildpert Rosina – auch warme Speisen und Bier. Empfehlung: Sparerips! (Gästehaus steht auch zur Verfügung!) (Homepage)

 

 

Robert Paget – Hofkäserei

Auch nicht weit von Grafenegg – die Paget – Hofkäserei.

Einer der Vorreiter der „slow food“ Bewegung. Ab Hof verkauf immer Freitag und Samstag.

Spezialitäten: Büffelmozarella, Ziegenkäsespezialitäten und vieles mehr. Spezialitäten aus der Region z.B.: verjus – Barbara Ölzelt. Man kann auch Käsereikurse machen.

Adresse: A-3492 Diendorf am Kamp – die Einfahrt ist allerdings hinten auf der Straße, die nach Sittendorf führt!