So sieht er aus, der TRIGA Mark II Reaktor. (Training, Reasearch, Isotope Production General Atomic) Er war erstmals 7.3.1962 kritisch
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TRIGA Mark II Über den Reaktor in Wien von Simons Chemiebaukasten: https://youtu.be/QHoYBtNrk10
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Diverse Experimente die den starken Neutronenfluß nutzen. normalerweise (bei 250 kW) 1x10^13 /cm2/sec
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Genauer: Das blaue Leuchten ist die Strahlung, die abgegeben wird, wenn die Teilchen anfangs Überlichtgeschwindigkeit haben im Wasser. Die bekannte Tscherenkow-Strahlung https://de.wikipedia.org/wiki/Tscherenkow-Strahlung
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Die Schlieren durch aufsteigende warme Wasser verwischen die Sicht auf den Kern. Es gibt 3 Steuerstäbe und ein paar (Rohrpost) Leitungen um Proben reinzubringen etc. Im Betrieb mit 250 MW wird das Wasser des Beckens auf maximal 35 Grad geheizt. Das Wasser schirmt die Neutronen ab, sodaß ich oben nur 5 µSievert gemessen hatte. In Wien messer ich üblicherweise so 0,04-0,06 µSv - hier in Engabrunn 0,12 Im Waldviertel gibt es Stellen wo man schon mal gegen 0,4 µSv messen kann. Im Flugzeug bei Reiseflughöhe gab es Stellen mit 80 µSv..
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Die aktuelle Bestückung des Reaktors. So ca alle 20 Jahre wird neu bestückt, die Brennstäbe sind geleast von der Erzeugerfirma und natürlich streng kontrolliert. Neue kann man ja problemlos tragen, aber nachdem sie mal "brannten" sammeln sich hoch aktive Isotope und es wäre bald tödlich sie wegtragen zu wollen.... ZBR: Zur Messung der Neutronenfluß RST/TST/IST: Steuerstäbe zur Kontrolle der Kernspaltung. Damit werden Neutronen weggefangen und können dann nicht mehr weitere Kerne spalten. Qu: Eine Neutronenquelle, damit der Reaktor anspringen kann. RP - rechts außen ca 4 (Uhr) Ein Reflektor für Neutronen. Der schießt Neutronen wieder zurück in den Kern, damit sie nicht für die Kernspaltung verloren sind.
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Links: So sieht der Brennstab des Reaktors aus. Recht Vergleich mit dem eines großen Atomkraftwerk - natürlich länger und mehr dieser Stäbe.... Interessant: Der TRIGA kann pulsen: Die Steuerstäbe kann man ganz rausschießen damit wird der Reaktor überkritisch mit einer Leistung von 250 MW allerdings nur für 40 ms ... Der Brennstoff besteht aus 8,5% Uran 89,9% Zirconium 1,6% H (Wasserstoff) Der Wasserstoff bremst die Neutronen im Brennstab direkt. Allerdings: Wenn die Temperatur steigt, schwingt er immer stärker und bremst die Kettenreaktion. Jeder anderer Reaktor würde da durchgehen und der Kern schmelzen...... Das Uran wurde hier auf 19,8% angereichert. Denn nur das U-235 ist der Teil, den man spalten kann... Es sind 70 Brennelemente im Reaktor mit jeweils 35g U-235. Der Reaktor selbst hat knapp 50cm Durchmesser und ist 38 cm hoch.
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Da vorne in der großen Box ist eine Mischung aus Plutonium und Beryllium. Das produziert jede Menge an Neutronen. Die sind sehr schnell unterwegs und wenn man die bremst durch z.b. Wachs (da ist ja viel Wasserstoff drinnen) dann werden sie Thermisch (langsam) und man kann sie auch messen. Direkt drinnen erzeugt diese Mischung eine Strahlung von 111 GBq Das ganze ist natürlich hier gut geschirmt ! Ich konnte fast nichts messen.
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Eine Ansammlung von radioaktiven Materialien: Uranerze, alte Uhren wo die Leuchtziffern mit Radium gemacht wurden, Uranglas. Das leuchtet im UV Licht... ebenso manche Uranerze.
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Eine Karte über die Isotope aller Elemente: Schwarz sind die stabilen Kerne der Elemente. Haben sie zu wenig oder zu viele Neutronen (=Isotope) dann zerfallen sie. Da kann man dann ablesen, wie schnell und welcher Energie sie wohin zerfallen.... https://en.wikipedia.org/wiki/Table_of_nuclides
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