Meteoriten

An sich am nächtlichen Himmel gar nicht so selten. aber man sieht sie halt nur, wenn man gerade hinschaut.
Es gibt immer wieder Zeiten, wo eine Häufung auftritt, am bekanntesten wohl die Perseiden im August.
Ich hatte aber jetzt mal das Glück, dass einer in meinem Bildfeld verglühte, als ich die Dreiecksgalaxie ablichtete:

171015 M33/Dreiecksgalaxie  und Meteor

(60% Auflösung auf Astrobin)

Ein Ausschnitt aus dem Bild zeigt den Core der Plasmawolke. Deutlich sieht man wie Teile in Richtung der Erde abfallen

171015 Core

 

 

TRI – Dreieck

Vom Sternbild Dreieck (Triangulum – Tri) kann man unter dem Stern Almaach im Andromeda zumindest 2 Stern leicht erkennen, der dritte schwächere findet sich dann schon dazu 😉 Darunter der hellere Hamal im Widder ist auch leicht zu sehen.

151101 TRI - Dreieck
151101 TRI - Dreieck

 

Das bekanntest Objekt ist die Dreiecksgalaxie M33. Sie ist nach M31, der bekannten Andromedagalaxie, unsere nächste Galaxie in der lokalen Gruppe. Sie ist 3 Mio LJ nah. Da die Helligkeit auf eine recht große Fläche verteilt ist, sieht man sie nur mit dem Fernglas. Richtig gut aber erst bei sehr dunklem Himmel. Mit einem Durchmesser von 50.000-60.000 Lj ist M33 nur ca. halb so groß wie unsere Milchstraße.

Auffindekarte Dreiecksnebel:

151031 TRI  -  M31ww-anno1

Hier mein erstes Bild von Ende Oktober 2015

151031 M33 - Dreiecks Galaxie (Tri)

Ende August 2016 macht ich mehr Bilder. Zusätzlich zeigt der Einsatz einer modifizierten Kamera die Emissionsnebel  (H-Alpha). Diese roten Knoten darf man sich wie der Orionnebel in unsere Milchstraße vorstellen. Es sind Sternentstehungsgebiete.

160830 M33 - Dreiecks Galaxie