Frühling 2017

Nach Durchgang einer Front, die etwas Regen brachte wurde es recht sonnig. In klaren Nächten sank die Temperatur gegen morgen bis auf 0 Grad ab. Tageshöchstwerte blieben vorerst um die 12 Grad, durch den trockene Nordwind. Am Ende der ersten Frühlingswoche übernahm ein großes Hochdruckgebiet über Europa die Regie. Sonnenschein und Sternklare Nächte folgten. Tiefstwerte morgens etwas unter 0 Grad, Tageshöchstwerte gingen erstmals dieses Jahre über 20 Grad.
Ende März brachte wieder für diese Jahreszeit zu hohe Temperaturen, womit es der wärmste März seit Aufzeichnung wurde.
Anfang April zog eine Front durch, die Punktuell wieder Gewitter brachte. Ein größere Zelle regnete recht stationär im Raum St.Pölten ab, Ausläufer brachten dann kurzzeitig Stärkeren Regen. In weiterer Folge zogen die südlichen Tiefdruckgebiete nach Osten ab und steuerten si in unseren Raum etwas Regenwolken. Die Temperaturen blieben aber minimal bei 5 Grad.
Die Osterwoche startete mit 24 Grad, aber eine Kaltfront brachte dann Wolken und kühle Witterung. Nach Ostern sanken dann bei durchzug einer Kaltfront und polarer Kaltluft Temperaturen knapp über 0 Grad. Ein starker Frost wurde durch unerwartetes aufziehen einer Wolkenschicht verhindert, in weiten Teilen der Steiermark gab es wieder strengen Frost bis -5 Grade, der auch dieses Jahre wieder extremen Schäden an Obst und Weinbau brachte.
Nach der Kaltfront gabe es wieder Hochdruckeinfluss, der am morgen des 24.4. die Temperaturen kurzfristig auf -1 Grad absinken lies. Danach wurde es wieder recht sonnig und warm, bis eine erneute Front etwas ausgiebigeren Regen brachte. Im Süden Österreichs wurden nach dem trockenen Winter Rekordregen/Schneemengen gemessen. Vor Ende April gab es wieder recht sonniges Wetter, allerdings konnte das die Temperaturbilanz für April auch nicht retten. Dieser April war einer der kältesten und vor allem gab es bis spät in den April Schneefall.

Die erste Maiwoche war schön und relativ warm, die Temperaturen blieben über 5 Grad. Am 10. Mai gab es nochmals Morgenfrost bei -1 Grad, was bei manche Weinkulturen bis zu 25% Ausfall bescherte. Danach tauschte das normalerweise nördlich zu liegen kommende Hochdruckgebiet mit dem normalerweise südlichem Tiefdruckgebiet die Lage und bescherte uns eine Woche mit deutlich über 20 Grad  Tageshöchstwerten und minimal 10 Grad  Morgentemperaturen. Später in der Woche gab es immer wieder Regional kurzen heftigen Regen aus den großen Quellwolken, die sich in der labilen Luft bildeten. Unser Raum wurde dabei immer nur gestreift, so daß es kaum mehr als 1 mm Regen gab.