Virologe und Impfstoffforscher Florian Krammer wirft in viroLOGISCH wöchentlich einen Blick in die Welt der Viren – von historischen Pandemien bis zu aktuellen Entwicklungen.
Link zum Podcast: https://virologisch.podigee.io/
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Der Sommer begann 21.6.2026 10:26 – mit bereits 30 Grad. Die ersten 2 Tage waren heiß und es bestand Gewittergefahr. Bereits Anfang Sommer 2026 gab es immer wieder neue Hitzerekorde: Über weite Teile Europa lag die Schneefallgrenze auf einem Rekordwert von 5000m. Frankreich erlebte eine Hitzewelle. Bei uns gingen die Temperaturen in der Ersten Sommerwoche auch gegen 40 Grad. Am 28.6. wurden in Wien erstmals 40 Grad gemessen. Ebenso wie an viele Plätzen Europas. Am letzten Tag im Juni beendeten heftige Gewitter gegen Mitternacht die vorläufige Hitze. Bei uns nur ein paar Tropfen Regen, im Waldviertel um die Kamptalseen aber heftige Gewitter und Niederschläge mit Hagel.
Am 1. Juli gab es ein Kaltfront, die die lange Hitzewelle und Trockenheit des Juni am Nachmittag beendete: Natürlich mit einigen Gewitter und Starkregen. Bei uns 28mm, punktuell in NÖ bis zu 50mm innerhalb kurzer Zeit.
Danach sanken die Temperaturen auf unter 20 Grad.
Es folgte eine angenehme Woche, manchmal bewölkt, oft sonnig, aber durch die Westwetterlage gingen die Temperaturen nicht über 27 Grad.
Bis zum 14. blieben die Temperaturen um die 30 Grad, bis eine Gewitterfront etwas Regen brachte. Zwischen 17 und 19. Juli gab es immer wieder Gewitter, die im Weinviertel punktuell hohe Niederschlagsmengen in kürzester Zeit brachten, der Rest ging leer aus. In Wien 19 gab es einmal 50mm innerhalb 15 Minuten.
Unser Gebiet ging leer aus.
Es folgte eine etwas kühlere Woche. Die Morgentemperaturen sanken bis 10 Grad, Tagsüber oft nicht mehr als 27 Grad. Bei uns blieb es trocken, anderswo aber punktuell Gewitterregen.
Die letzte Juliwoche wurde wieder richtig heiß mit Temperaturen von fast 40 Grad, weiterhin ohne Regen, anderswo punktuell immer wieder mal Gewitter.
Die Trockenheit führte zu den geringsten Wassermengen der Donau und Rhein, verheerende Waldbrände in Spanien und Frankreich.
Der August blieb zunächst heiß, am 1. gab es Nachmittags Gewitter bei uns ein kurzer heftiger Schauer (80l/h) in Summer aber nur 1,6mm Regen. Es wurde etwas kühler und die Morgentiefstwerte gingen wieder auf 20 Grad. Der 4. August wurde der bislang heißeste Tag mit 40,6 Grad hier.
Rekord war bislang 40,8 in Wien Stammersdorf.
Am 6.8. gab es heftige Gewitter, vor allem westlich Krems, Nachts gegen 23:00 und 00:30 gab es dann auch bei uns 10 mm Regen. Danach wurde es wieder heiß und nach wie vor trocken .
Mit Frühlingsbeginn am 20.3. wurde es wieder kühler. Am 21.3. gab es mal den ersten größeren Regenfall mit 8mm. Danach gab es wieder ein paar sonnigere Tage. Bis Anfang April war es dann wieder relativ kühl und es gab etwas Regen.
Der Ostersonntag, 5.4. war der erste Sommertag: 25 Grad wurden knapp überschritten. Einige weitere sonnige Tage bei viel Nordwind, aber Morgens gab es immer wieder kurz Morgenfrost mit -1 Grad. Am 10.4. zog eine Front durch, die etwas Schneefall brachten. Die Temperatur blieb auf 2 Grad. Die Obstkulturen in der Umgebung wurden u.a. durch besprühen mit Wasser vor Morgenfrost geschützt. Danach war es weiterhin relativ kühl, mit viel Wind und ein paar Regentropfen, aber auch frostfrei. bis Ende April blieb es dann trocken, mit viel Wind und sehr sonnig, aber meist nicht wärmer als 16 Grad.
In der Nacht vom 29 auf 30. April gab es etwas Morgenfrost. Der April war viel zu trocken. Eine Bilanz zum April 2026 findet man bei GeoSphere Austria.
Die ersten Maitage wurde dann recht sonnig und warm, aber weiterhin sehr trocken. Die Sonnige recht warme Phase wurde dann mit eine Kaltfront am 11.5. beendet. Es gab auch 9mm Regen. Tags darauf eine klare Nacht. Bis 16.5. war es kühl und wechselhaft und immer wieder etwas Regen. ab 18.5. ging es dann stetig mit den Temperaturen bergauf. Früh im Jahr gabe es dann gegen Ende Mai die ersten Temperaturen über 30 Grad. Es gab nur wenig Regen bei uns.
Die ersten Eineinhalb Wochen im Juni war es warm, danach aber etwas bewölkter, immer wieder lokale Gewitter, die bei uns aber auch nur wenig Regen brachten. Bis Sommerbeginn wurde es dann richtig heiß bis 35 Grad.

Das große bläuliche Gebiet ist das typische Leuchten eines Reflexionsnebel (VdB17 – Van den Bergh Katalog Eintrag 17) wo das Licht an Staub zu uns reflektiert wird.
| 2026 | Temperatur | Frosttage | Kalte Tage <10 | Sommer Tage >25 | Heiße Tage >30 | |
| Jänner | -1,81 | 29 | 31 | 0 | 0 | |
| Februar | 2,97 | 15 | 20 | 0 | 0 | |
| März | 7,85 | 4 | 8 | 0 | 0 | |
| April | 11,04 | 5 | 2 | 2 | 0 | |
| Mai | 16,71 | 0 | 0 | 14 | 4 | |
| Juni | 22,01 | 0 | 0 | 21 | 13 | |
| Juli | 22.94 | 0 | 0 | 30 | 16 | |
| August | ||||||
| September | ||||||
| Oktober | ||||||
| November | ||||||
| Dezember | ||||||
| Gesamt | 11,75 | 53 | 61 | 67 | 33 | |
| 2026 | Regen mm |
Regentage | Regen >2mm | Regen >20mm | Sonnenstunden | Ertrag Solar KWh |
| Jänner | 14 | 4 | 2 | 0 | 165:00 | 21,5 |
| Februar | 19,2 | 15 | 5 | 0 | 189:15 | 43,9 |
| März | 21,8 | 8 | 3 | 0 | 299:00 | 52,1 |
| April | 3,6 | 5 | 1 | 0 | 349:15 | 63,2 |
| Mai | 33,2 | 8 | 6 | 0 | 387:45 | 63,5 |
| Juni | 33,6 | 11 | 5 | 0 | 389:00 | 52,6 |
| Juli | 30,6 | 4 | 1 | 1 | 404:15 | 56,0 |
| August | ||||||
| September | ||||||
| Oktober | ||||||
| November | ||||||
| Dezember | ||||||
| Gesamt | 156,0 | 55 | 23 | 1 | 2183:30 | 331,3 |
Langzeitwerte min/max 2014-2026
Hier die Auswertung der aufgezeichneten Daten meiner Wetterstation 2026
Jänner 2026 Februar 2026 März 2026 April 2026 Mai2026 Juni2026 Juli2026 August2026
Wochendiagramme 2024
KW1 KW2 KW3 KW4 KW5 KW6 KW7 KW8 KW9 KW10 KW11 KW12 KW13 KW14 KW15 KW16 KW17 KW18 KW19 KW20 KW21 KW22 KW23 KW24 KW25 KW26 KW27 KW28 KW29 KW30 KW31 KW32 KW33
Monatszusammenfassung, Langzeitwerte min/max 2014-2026
Historische Werte: 2026 – 2025 – 2024 – 2023 – 2022 – 2021 – 2020 – 2019 – 2018 – 2017 – 2016 – 2015 – 2014

Uranus findet man derzeit im Sternbild Stier, 2025 unter den Plejaden. Er ist 2,80 Mrd. km entfernt. Am Himmel ist er gerade 3,76 Bogensekunden „groß“ …also eher klein 😉
Die Helligkeit liegt bei +5,8 mag, also an der Grenze dessen, was wir mit freiem Auge bei bestem dunklen Himmel noch ausmachen könnten. Im Fernglas noch einfach, mit Fotoapparat natürlich kaum ein Problem.
Der Astronom John Flamsteed erstellte 1689/90 einen Sternenkatalog. Der wurde erst 1725 nach seinem Tod veröffentlicht. Da findet sich ein Eintrag über den Stern 34 Tauri.
Der wurde aber später nicht mehr aufgefunden. Was er beobachtete dürfte aber der Uranus gewesen sein, der aber dann erst 1781 entdeckt wurde, also 90 Jahre später.
Im Dezember 2026 steht er genau wieder an der Position an den ihn Flamsteed vor nunmehr 4 Uranusjahren verzeichnete, denn ein Umlauf um die Sonne benötigt 84 Jahre.
Bis Weihnachten blieb es trüb und es regnete etwas. Am Weihnachtstag gab es dann in weiten Teilen mal „wei´ße Weihnachten“. Viel war es allerdings nicht. Der Boden war warm und es blieb lange Zeit bei 0 Grad. Allerdings mit bis 30 km/h viel Wind aus NO. Gefühlte Temperatur waren dann -6. Erst später kühlte es dann bis auf -2 Grad ab. Am Christtag blieb es auch unter 0 Grad, am 26.12. gab es das erste mal seit Wochen Sonnenschein. Nachts gingen die Temperaturen dafür dann auf -6 Grad runter. Tagsüber auf fast 5 Grad. Bis Jahresende schwankten die Temperaturen zwischen -3 und +3 Grad, bei klaren Nächten aber auch mal -8. Wind teilweise lebhaft kam aus N/NW. Am 30.12 hatte es am frühen morgen um 2 cm geschneit.
Anfang neuen Jahr gab es relativ viel Wind aus West/Südwest. Die Temperaturen blieben zunächst bis 4.1. zwischen +5 bei sonnigem Wetter, und -4 Grad in klareren Nächten. Dann gab es einen Kaltlufteinbruch. In der Nacht auf den 5.1. sanken die Temperaturen sogar mal auf -10 Grad. Danach bewölkte es etwas, und die Temperaturen sanken dann Nachts meist bei über -6 Grad. Tagsüber ginge es kaum über -2 Grad. In der Nacht auf den 10.1. sanken die Temperaturen anfangs gegen -10 Grad, aber stiegen dann bei leichtem Schneefall wieder auf -5 Grad. So bliebe es dann auch unter Tags. Es gab Vormittags dann 3-5 cm Schnee. Den kältesten Morgen gab es am 12. Jänner, mit -14,7 Grad. Danach wurde es wärmer denn eine Warmfront war im anrollen, die in der darauffolgenden Nacht dann etwas Schnee, aber bald Eisregen brachte. Ein Tageshöchstwert von 6 grade wurde erreicht. Danach blieben die Temperaturen wieder um 0 Grad.
Danach gab es wieder vermehrt Sonne, aber die Temperaturen waren meist um die -5 Grad. In der letzten Woche des Jänner stiegen die Temperaturen wieder auf etwas über 0 Grad. Bei Sonnenschein wurden bis 8 Grad erreicht.
Danach wieder bewölkt. Am 29.1. gab es dann vom Süden her 8 mm Regen um die 0 Grad. Ende Jänner sanken unter starker Bewölkung und Nordwind wieder auf -2 Grad.
Der Jänner 2026 war mit -1,8 Grad Durchschnittstemperatur und 29 Frosttage recht kalt. Es gab auch nur 165 Sonnenstunden.
Anfang Februrar war es noch leicht frostig, danach aber stiegen die Temperaturen bei trüben Wetter und immer wieder etwas Regen. Im Süden Österreichs sehr viel Schnee. Bis Mitte Februar blieb es zwar trüb, aber die Temperaturen stiegen dann gegen 10 Grad. Dabei gab es ab und an etwas Sonne, aber immer wieder kurze heftige Schee/Eis Schauer, manches mal kurze tiefere Minusgrade. In der Nacht auf den 20.2. schneite es bei ca 12mm, In Wien zwischen 15 und 20cm. Der Flughafen wurde bis Mittag geschlossen. Nachts kühlte es dann erneut auf -9 Grad ab, aber bald stiegen die Temperaturen wieder an. Die letzte Februarwoche wurde dann aber relativ sonnig und warm. Ebenso die ersten zwei Märzwochen. Danach gingen die Temperaturen wieder etwas zurück bei teilweise kräftigen Nordwind. Temperaturen zwischen 0 und 14 Grad. Der Winter endete mit 20.3. Er war viel zu trocken.
C/2025 K1 (ATLAS) wurde am 24. Mai 2025 durch das „Asteroid Terrestrial-Impact Last Alert System“ kurz ATLAS gefunden.
Er stammt aus der Oortschen Wolke, wo sich jede Menge kleine und große Trümmer befinden, die unser Sonnensystem in ca. 1,6 Lichtjahre schalenförmig umgibt.
Wohl meist Trümmer, die bei der Bildung unseres System übriggeblieben sind. Störungen durch andere Himmelskörper können bewirken, dass immer wieder Teile in Richtung Sonne fliegen.
Der Sonnennächste Punkt (Perihel) wurde am 8. Oktober 2025 mit 50 Mio Km (0,34 AE) erreicht, also innerhalb der Bahn des Merkur.
Am 24.11. erreichte er mit 60 Mio km seine größte Erdnähe.
Zu Beginn hatte man anhand der gemessenen Helligkeiten Hoffnungen, dass er eine Helligkeit von +6 mag erreichen würde, aber im September gab es einen Rücksetzer in der Helligkeit. Letztlich wurden +8 mag erreicht. Derzeit hat er +10 mag
Er zieht dann rasch vom Großen Wagen / Große Bärin (UMa) über die Giraffe unterhalb des Polarstern ins Sternbild der Kassiopeia, wird damit aber auch rasch schwächer.
Danach wird er wohl unser Sonnensystem verlassen
Am 23. November 2025 konnte ich die Gelegenheit genutzt, den Kometen C/2025 K1 (ATLAS) mit dem Teleskop abzulichten, der im Norden beim Großen Wagen hochsteigt.
Aus dem Bauch heraus wählte ich 25 Sekunden Belichtungszeit bei F/3 und ISO1600. am Teleskop mit 600mm Brennweite. Eine normale Kamera reicht da auch aus.
In Summe waren es 135 Bilder, die ich noch schnell zu einem fertigen Bild ausarbeitete.


Der 1. herausgebrochene Teil hat schon recht an Helligkeit eingebüßt und geht bereits im Staubschweif rechts unter.
Alles schon sehr an der Grenze meines Können und Gerätschaften….