Winter 2014/15

In der ersten Winterwoche (KW52) setzte sich das milde Wetter fort. Ein Westwetterlage bestimmte das Geschehen und brachte in Summe auch mal 2,6mm Regen, hauptsächlich am Christtag. Im Nordstau der Alpen regnete es mehr. Immer wieder kam auch die Sonne durch, am 23.12. war es nach langer Zeit wieder mal möglich, die Sterne zu beobachten, wenngleich das „Seeing“ relativ schlecht war, die Sterne waberten und wurden auf Bildern entsprechend groß. In der Nacht zum 27. Dezember kam es dann zur vorhergesagten Abkühlung bis auf -6 Grad und der Wind drehte von West auf Ost, und es gab 3 cm Schnee. Die Temperaturen blieben die letzte Dezemberwoche dann um die -5 Grad. Nachts sanken sie bis auf -8 Tags bei Sonnenschein gingen sie bis -1,5 Grad. Der stärkere Wind mit 3 bft (um die 20 km/h) drehte dann auf Nord, und lies die Temperaturen auf gefühlte -12 Grad sinken!

Trotz des kalten Jahresausklanges blieb auch der Dezember viel zu warm. Das Jahresmittel wurde um 2,5 Grad übertroffen.

In der ersten Woche des neuen Jahres gab es wieder eine Warmfront und Westwetterlage. Die Temperaturen stiegen wieder deutlich über Null Grad, die 2 cm Schnee schmolzen schnell. Nach der etwas kälteren Periode die am 8.1. die Minimaltemperatur morgens bis auf -6 Grad fallen ließ. Dann schickte ein Sturmtief über England abwechselnd warme und kalte Luft aus Westen, der den wärmsten Tag seit Aufzeichnungen in Österreich brachte (fast 22 Grad! bei Graz und in Teilen Kärntens) in Engabrunn am 10.1. immerhin ein Spitzenwert von 17 Grad. Der Sturm ging über mehre Tage ab 9.1. 112 km/h wurden am Jauerling gemessen. Ein paar mm Regen sammelten sich auch. Am 12.1. lockerte es zunehmend auf und am 13.1. war dann strahlender Sonnenschein und eine klare kühle Nacht um 0 Grad. Die Temperaturen stiegen bis auf 10 Grad am Tag und -2 Grad Nachts. Unbeständig ging es weiter, die mittlerweile typische Wetterlage, Tiefdruck vor England und Tiefdrucksysteme, über Norditalien, die dann in den Nordosten um Österreich ziehen. Dann kommen aus Ost/Nordost Regenfälle. Die Temperaturen pendelten zwischen 1 und 6 Grad. In der 4 Woche blieb es weiter mild, aber trüb. Ein Frontdurchgang brachte sogar einmal 3,5mm Regen. Am 26.1. schneite es immer wieder leicht bei um die -1 Grad, aber der Schnee schmolz auch immer wieder recht schnell. Die Sonneneinstrahlung ist zu dieser Jahreszeit mit Spitzenwerten von 500W/m2 auch schon wieder recht hoch. Davor wurden, meist aber nur sehr kurzzeitig, nur 350W/m2 erreicht. Gegen Ende Jänner gab es dann einen massiven Durchgang einer Nordwestfront, wo vor allem im Nordstau der Alpen viel Schnee angekündigt wurde. Hier gab es gerade mal einen kurzen Regenschauer mit 0,4mm. Im Semmeringgebiet war es heftig und aufgrund zahlreicher hängen gebliebener LKWs (ohne Schneeketten) noch dazu zum Semesterferien beginn gab es ein entsprechendes Verkehrschaos. Wenn man über die Donau Richtung Süden blickt sieht man überall weiß. In weiterer Folge wurde wieder ein Tiefdruckgebiet über Norditalien induziert, dass dann an am letzten Jänner Tag für Schnee in den Südliche gelegenen Regionen sorgen sollte. Nach den 248 jährigen Aufzeichungen der ZAMG war es der 17. wärmste Jänner.

Die Temperaturen Anfang Februar blieben wieder kalt. 3 Tiefdruckgebiete um Österreich herum sorgten weiter für kalten Wind aus Nord/Nordwest. Fallweise war es sonnig, was die Temperaturen von -5 Grad morgens rasch auf 5 Grad stiegen ließ. Das Tiefdrucksystem im Nordosten steuerte dann in weiterer Folge Schneewolken gegen die Alpen. Wechselhaftes Wetter bei sehr stürmischen Wind um die -2 – 1 Grad brachten hier einige mm Schnee. Mitte Februar stellte sich dann eine Hochdruckwetterlage ein, die mit Wind den üblichen Nebel vertrieb und die Temperaturen konstant zwischen 1-3 Grad hielt. Es war recht sonnig. In der 3 Februarwoche blieb der Hochdrucktrog der sich von Österreich bis Spanien zog bestehen. Tagsüber war es oft recht sonnig, da der Wind den Morgennebel vertrieb. Als dieser ausblieb war es dann auch mal trüb und die Temperaturen kamen nicht über 3-4 Grad. Bei Sonnigem Wetter allerdings wurden bis zu 10 Grad maximale Tagestemperatur erreicht. In der klaren Nacht vom 19/20.2. kühlte es auf -5 Grad ab. Das änderte sich auch kaum bis 10 Uhr, aufgrund von dichten Nebel, mit Sichtweiten unter 20m. Dazu der stärkerer Reif. Wind und Sonne lösten den Nebel vor 11:00 auf und so wurden dann 10 Grad erreicht. Die Sonneneinstrahlung liegt jetzt schon bei 500 W/m2. Bis zum Beginn der Meteorologischen Frühling (1.3.) bestimmte dann eine Westwetterlage das Geschehen. 5,5 mm Regen waren dabei, zeitweise bewölkt, zeitweise aber an der Frontenrückseite auch Sonnenschein und Nächte knapp unter -2 Grad waren die Folge. Der Nebel morgens verhinderte meist ein weiteres Absinken der Temperaturen. Danach waren einige Frühlingstemperaturen angesagt bei Sonnenschein und frostigen Morgentemperaturen. In der zweiten Märzwoche kam wieder eine Kaltfront aus Westen mit trüberen Wetter und wenig Regen.

Die letzten Tage der Winters 2015 waren Sonnig, aber durch den Wind nicht übermäßig warm.

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