Engabrunn Historische Wetterdaten 2020

Hier die Auswertung der aufgezeichneten Daten meiner Wetterstation 2020

Jänner 2020 Februar 2020 März 2020 April 2020 Mai 2020 Juni 2020 Juli 2020 August 2020 September 2020 Oktober 2020 November 2020 Dezember 2020

Wochendiagramme 2020

KW1 KW2 KW3 KW4 KW5 KW6 KW7  KW8 KW9 KW10 KW11 KW12 KW13 KW14 KW15 KW16 KW17 KW18 KW19 KW20 KW21 KW22 KW23 KW24  KW25 KW26 KW27 KW28 KW29 KW30 KW31 KW32 KW33 KW34 KW35 KW36 KW37 KW38 KW39 KW40 KW41 KW42 KW43  KW44 KW45  KW46 KW47 KW48  KW49 KW50 KW51 KW52  KW53

Historische Werte: 2026202520242023 – 20222021 – 2020 – 201920182017  – 201620152014

Langzeitwerte min/max 2014-2026

Winter 2019/2020

Anfang Winter waren die Temperaturen bis fast 10 Grad, ansonsten um die 5 Grad. Wie zu erwarten gab es auch dieses Jahr wieder grüne Weihnachten. Nach den Weihnachtsfeiertag bliebe es etwas über 0 Grad, bis zum Neunen Jahr war dann wieder etwas Sonne und in klarer Nacht anfangs bei Nordwind sankt die Temperatur auch schon mal auf -6 Grad.  Ende 2019 brachte Südwind nochmals 11 Grad.
Die Statistik der ZAMG berichtet dass es der 15. wärmste Dezember seit Aufzeichnung war mit 2,4 Grad über Mittel.  Insgesamt war 2019 das 3. wärmste Jahr seit Aufzeichung.
Niederschlags mäßig hatten wir gut 20% zu wenig, aber von kurzen heftigen Regenereignissen blieben wir verschont, sodass zumindest dieser Regen nicht einfach abgeflossen ist, sondern den Pflanzen zu Gute kam. Allerdings merkt man hier im Großraum die Auswirkungen der Trockenheit der letzten 3 Jahre schon deutlich an den Bäumen, selbst in den höheren Lagen des Waldviertels.

Die erste Jännerwoche war mal nebelig kalt und klar bei warmen 8 Grad und klare Nächte bis – 6 Grad. Bis Mitte Jänner ware es teilweise sonnig, nebelige Nächte und die Temperaturen schwankten zwischen -5 und +6 Grad. Am 18. brachte eine Nordwestfront es etwas Schnee um den Gefrierpunkt und Regen.
Bis Ende Jänner war es meist Nebelig und um 0 Grad. Der Jänner schloß mit 16 Grad und viel zu trocken.
Anfang Februar stiegen die Temperaturen gar auf 17 Grad. Zwei Frühlingstage mit Sonnenschein unter Tags. Eine starke Sturmfront zog danach übers Land, und es gab etwas über 5mm Regen. Es blieb weiterhin warm und eine weitere Sturmfront brachte etwas Regen.
Gegen Mitte bis Ende Februar zogen immer wieder Westwindstürme über den Osten. Am 22 gab es ein Wintergewitter mit kurzem Graupel. Dazwischen klarte es immer wieder auf, und es war Sonnig. Die Temperaturen gingen öfter auf um die 15 Grad, manchmal auch darüber. Vereinzelt regnete es kurz aber oft nur einige mm.
Auch die erste Märzwoche verlief wechselhaft, Es gab zweimal Regen.
Am 12. März stiegen kurzfristig die Temperaturen auf 22 Grad, danach gleich eine Kaltfront. Teilweise klare Nächte sorgten für Tiefstwerte bis -5 Grad morgens. Die Luft war sehr trocken.
Die letzte Winterwoche war sonnig und warm, bis 20 Grad.

Triesnecker

Am. 5.12.2019 war es kurz mal klar, und der Mond gerade am weitesten im  Monat von der Erde weg (Apogäum) mit etwas über 404.000 km. Er war zu 65% beleuchtet und seine Liberation war 7° Nord und 1° West.


[in 100% Auflösung auf AstroBin]

Der Krater Triesnecker ist fast genau in der Mitte des Mondes im sogenannten Mare Medii, dem Meer der Mitte zu sehen.

Hier in der 100% Ansicht:

Es ist der einzige Krater, der nach einem Österreicher benannt wurde. Franz Triesnecker wurde im kleinen Dorf Melon zwischen Fels und Kirchberg am Wagram geboren und stieg zum Direktor der Wiener Sternwarte auf. Er berechnete z.B. zwischen 1792 bis 1806 die tägliche Stellung der Himmelskörper voraus und machte sich auch einen Namen als Landvermesser. So erstellte er erste exakte Landkarte von Niederösterreich im Maßstab 1: 72 000.

Er war schon zu Lebzeiten einer der bedeutendsten Astronomen und Mathematiker des 18. Jahrhundert.

Der nach im benannte Krater hat 25 km Durchmesser und ist  2800m tief.

Rechts des Kraters kann man gerade noch Rimbae Triesnecker ausmachen, eine 200 km lange und 2 km breite Rille.  Rechts daneben in der Mitte auf Höhe des Kraters kann man noch Triesnecker F sehen, ein Krater mit 3,2 km Durchmesser.

Herbst 2019

Anfang Herbst blieb es zunächst warm, bis zu 24 Grad. Es zogen zwar im Takt von 12 Stunden Fronten über das  Land, aber bei uns gab es immer nur ganz leichten kurzen Regen. Ende September brachte ein heftiger Westwind bis 22 Grad.
Die erste Oktoberwoche war weiterhin mild, nur eine Front zog durch, die kurzzeitig heftigen Regen brachte. In der Nacht vom 7. auf den 8. Oktober brachte kurzfristig ein Nordostwind kalte Polare Luft, der die Temperaturen erstmal auf knapp unter 0 sinken ließ. Danach bleibe es wieder warm und unter Tags recht sonnig. Bis 22 Grad wurden erreicht.
Morgens Nebel und im Lauf des Tages warm ging es über Mitte Oktober hinaus.
Bis 20. Oktober blieb es mehr und mehr Nebelig. Aber auch darüber hinaus blieben die Temperaturen zwischen 7 und 17 Grad. Bis auf die Nebelfeuchte blieb es weiterhin trocken.
Kurz vor Ende Oktober brachte eine Front 10mm Regen. Die Temperatur am frühen Morgen des 31. sanken erstmals für 3 Stunden etwas unter 0 Grad.

Anfang November stiegen bei Südostwind die Temperaturen bis auf 18 Grad, danach ging es mit 5-10 Grad weiter. Bis Ende November blieb er weiterhin mild und trocken.
Erst in der Nacht auf den 1. Dezember brachte Morgenfrost bei  -3 Grad. Am 2 Dezember gab es erstmals 2 cm Schnee. In der ersten Woche gab es dann leichten Frost. Am 7. Dezember ließ einen Kaltfront die Temperaturen wieder auf bis zu 11 Grad steigen. Danach ging es wieder auf morgendliche Minusgrade.
Eine Kaltfront lies die zweite Dezemberwoche wieder auf deutlich über 0 Grad steigen. Ende Herbst gabe es dann nochtmals starken Südwind, der die Temperaturen bis 15 Grad ansteigen lies. Danach ein Nordwestfront, die 14mm Regen brachte.
Da bis Ende des Jahres kaum mehr Regen erwartet wird, kann man jetzt schon sagen, dass mit 380 mm das trockenste Jahr hier war – es fehlen über 20% !

Am 22.12.2019 begann dann der Winter.

Perigäum & Apogäum

Die Mondgrößen bei Perigäum & Apogäum

190914 & 180101 Mond am nächsten und fernsten (Perigäum & Apogäum)

 

Der Mond umkreist die Erde einmal in 27 Tagen und fast 8 Stunden.
Die Bahn ist ziemlich exzentrisch und so steht er dann dabei ca. einmal im Monat ganz nahe (=Perigäum) mit 356.410 km und im Apogäum (=am weitesten weit weg) 406.740 km weit weg.

Damit erscheint er uns in einer Größe von 29,4′ und 33,5′ Winkelminuten, also ca. 0,5 Grad (=30′)

Die Größe der Sonne schwankt hier nur zwischen 31,5′ bis 32,5 Winkelminuten. Daher gibt es ja totale (mehr oder weniger lange, je nach Mondgröße) und ringförmige Sonnenfinsternisse.

Der Unterschied zwischen dem kleinsten Vollmond (wie am 14.9.2019) und dem Größten (Super Super Vollmond) ist dann max. ca. 14% ** (so der Unterschied 1 Euro / 2 Euromünze)

** Genau zwischen 12,5%-14,1% wenn man die Daten zwischen den Jahren 1550 bis 2650 betrachtet.

Man braucht jetzt aber nicht die Panik haben, keinen Supervollmond in den nächsten 10 Jahren zu sehen. Der Unterschied zwischen sehr nahe und nicht ganz so sehr nahe, spielt sich in Hunderten km (so um die 200-400km) ab und ist daher kaum relevant für unsere Gerätschaften, fürs Auge sowieso.

So kommen wir im Durchschnitt alle 13,6 Monate zu einem Super-Mond und Super-Mini Mond

Der nächste Super Super Vollmond ist gegen Weihnachten 2026 wer es sich anstreichen will….

Und dass sich der Mond pro Jahr um 3,8 cm von der Erde entfernt ist nur für die Relevant, die auf Totale Sonnenfinsternisse stehn und schon die Termine gebucht haben:
Sie können getrost alle Termine nach 550 Mio. Jahren streichen, denn dann geht sich eine totale Sonnenfinsternis nicht mehr aus, weil der Mond zu klein ist um die Sonne noch ganz bedecken zu können..

Hier habe ich mir jetzt das Bild des letzten Super Super Vollmond (1.1.2018) herausgesucht und in der selben Vergrößerung den letzten Super Super Mini-Mond (14.1.2019) hineinkopiert

 

 

Sommer 2019

Gewittrig mit etwas Regen begann der Sommer 2019. Eine erste Hitzewelle gab es bis Anfang Juli. Am 27.6. wurde an sehr vielen Orten die Allzeit höchsten Tagestemperaturen verzeichnet. Es kam auch immer wieder zu teilweise sehr heftigen Gewitter. Auch neue Rekorde was Anzahl der Blitze betrifft wurden aufgestellt. Bei uns blieb es praktisch trocken. Die Temperaturen stiegen tagsüber auf 34-36 Grad.
Es war auch hier der heißeste Juni. Seit meiner Aufzeichnung sogar der Monat mit der höchsten Durchschnittstemperatur: 23,39 Grad. In Krems wurde am 30.6. eine Temperatur von 30,8 Grad gemessen – der heißeste Ort in Österreich .
Der Juni 2019 brachte in Summe wieder viele Rekorde: viele Gewitter, Blitze, viele Unwetter und Hagel, aber auch viel Trockenheit im Osten. Es war der heißeste Juni seit Meßgeschichte der ZAMG.

Wie der Juni geendet hat, war der 1 Juli wieder war Krems mit 28,8 Grad der heißeste Ort in Österreich. Nachmittags wurde das Hochdruckgebiet nach Südosten abgedrängt und zum Teil erneut heftige Gewitter und Starkregen gingen lokal nieder. Engabrunn bekam aber nichts ab, leider auch nur 1mm Regen.
Nach der anfänglichen Hitze wurde es in der zweiten Woche durchaus angenehm mit um die 25 Grad. In labiler Luft gab es dann Mitte Juli  3x 6mm Regen. Von Hagel blieben wir zum Glück verschont. Warm, aber nicht heiß verlief auch die 3 Woche im Juli, dann begann wieder eine Hitzewelle, die dann eine  Woche anhielt und hier dann wieder etwas Regen brachte. Bei uns zum Glück ohne Hagel und Starkregen. Eine weitere Woche Hitze gab es bis Ende Juli, die dann erneut von Gewitter und labiler Luft unterbrochen wurde. Erneut gab es in Summe  gegen 15 mm Regen.
Meist warm um die 30 Grad aber auch immer wieder gewittrig war auch die erste Augustwoche. Warm aber auch immer wieder gewittrig ging es aus im August weiter. Mal kühler meist wärmer ging es auch nach dem Mitte August weiter. Zwischedurch immer wieder lokale Gewitter.
Bis Ende August schaufelte ein großes Hochdruckgebiert warem Luft aus der Sahara über Spanien gegen Norden, was selbst in London mehr als 30 Grad Lufttemperatur bewirkt. Unser Raum war in der Mischzone zwischen dem mächtigem hoch und dem kleinen Tiefdruckgebiet über Italien. Punktuell gab es in der Umgebung zu kurzen, aber sehr heftigen Gewittern. Bei uns bleib es Trocken, die Luft kühlte auch Nachts kaum unter 18 Grad ab.
Gegen Ende August gab es nochmals eine Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 33 Grad.
Die erste Septemberwoche verlief dann recht kühl und regnerisch. Zur Weinlese Mitte September war es dann wieder relativ trocken und warm.
Bis Herbstbeginn blieb dann das recht trockene Hochdruckwetter. In klaren Nächten kühlte es dann schon auf 2-3 Grad ab.

Farben des Mondes

190217 Mond 95% - Mondfarben

In Groß gibt es obiges Bild bei AstroBin

Abseits der Farbverfälschungen durch unsere Erdatmosphäre, ist der Mond ja relativ weiß/grau. Zu kalt für stimmungsvolle Bilder mit Mondlicht.

Allerdings sind sehr wohl leichte Farbunterschiede am Mond nachweisbar, die man durch extrem starke Anhebung der Farbsättigung hervorzaubern kann.
Das klappt natürlich nur, wenn man vorher einen Farbstich vollständig beseitigt hat, sonst verstärkt man nur diesen Farbstich.

Die verschiedenen Farben kommt durch unterschiedliche Zusammensetzung der Mineralien zustande: Blau Farben kennzeichnen Bereiche mit Basalt mit höherem Anteil an Titan neben Eisen (>7%Ti >15%Fe). Besonders hoch im Meer der Ruhe (Mare Tranquillitatis), da wo der erste Mensch den Mond betrat.
Mehr rötlich deutet auf höhere Kalium und Natriumkonzentrationen im Feldspat hin. Weiße Bereiche zeigen die Hinterlassenschaften jüngerer Einschläge.

Auch wenn die Verbindungen dieser Elemente auf der Erde farblos oder weiß sind: Man darf nicht vergessen: Da oben, ohne den Schutz durch Magnetfelder und einer Atmosphäre prasselt stetig harte Strahlung auf die Oberfläche herab und erzeugt Stoffverbindungen, die bei uns so nicht stabil wären.

Ein weiteres Bild vom 5.12.2025, ernaher Mond noch zu 98,5% beleuhtet

251205 Mond 98,5% bei Erdnähe

Frühling 2019

in der ersten Nacht des Frühlings gab es einen Vollmond, bei klarem Himmel gab es Morgenfrost bis -4,5 Grad, tagsüber bei Sonnenschein stiegen die Temperaturen rasch gegen 20 Grad.
Der Abwechslungsreiche fast wöchentliche Zyklus Schönwetter am Wochenende und Anfang Werktage wieder eine Kaltfront ging auch Anfang Frühling so weiter.
Bedingt durch den recht warmen Winter blühten die Marillen bereits in der ersten Frühlingswoche. Relativ kühl, aber auch sonnig ging es weiter. Nichtsdestotrotz waren die letzten 12 Monate im Durchschnitt die wärmsten, seit Wetteraufzeichnung.
Anfang April schwankten die Temperaturen zwischen 2-3 und bis 20 Grad. Weiterhin blieb es trocken. Kühl und meist bewölkt ging es bis zur Osterwoche.
Ab Mitte April klarte es auf, entsprechend tief die Frühtemperaturen, aber die Höchstwerte stiegen gegen 20 Grad. Natürlich blieb es weiterhin trocken. Die Osterfeiertage waren Wolkenfrei, die Temperaturen stiegen etwas über 20 Grad. Lieder auch weiterhin kein Regen.
Am 24. April wurden erstmals die 25 Grad überschritten, am 23.4. gab es auch mal etwas Regen, aber unter 5 mm. Ebenso bracht eine Kaltfront gegen Monatsende weiteren Regen. In Summe Ende April gerade mal 20mm.
Kühl und mit etwas regnerisch war es auch Anfang Mai.
Die erste Maiwoche war durchwachsen, die Eisheiligen kamen schon eine Woche früher. Am 8.5. sanken die Morgentemperaturen einmal ganz kurz auf -1 Grad. Danach stiegen die Minimaltemperaturen wieder über 5 Grad. Unter Tags, bei Sonne ging es bis auf 20 Grad, aber relativ selten. Weiterhin war das Wetter etwas labil. Auch die nächsten Tage brachte einiges an Regen. Im Norden steuerten Tiefdruckgebiete kalte Luft aus dem Norden. Im Osten gab es heftige Gewitter und Hagelschlag und Überschwemmungen. Es blieb weiterhin unbeständig und kühl. Gegen Ende Mai wurde es dann freundlicher und verhalten etwas wärmer.
Anfang Juni wurde es dann Sonniger und die Temperaturen stiegen, am 10. Juni erstmals über 30 Grad. Bis Mitte Juni wurde es dann bis 33 Grad. Ende Frühling wurde die Luft immer Labiler, heftige Gewitter und Hagel gab es vermehrt, aber bei uns blieb es bei etwas Regen.

Frühlingssternhimmel: LEO-COM-UMa

190227 CMa COM LEO

190227 CMa COM LEO

Während die Wintersternbilder langsam im Westen verschwinden, steigt das Sternbild des Löwen (Leo) Anfang März an seinen höchsten Stand.

Auch der Große Wagen / Große Bärin steht dann in Opposition mit der Sonne. Hoch am Himmel bei dunkler Nacht kann man den ganzen Körper und Pfoten der Bärin sehen. (UMa)
Wer die Deichsel des großen Wagens geschwungen nach unten folgt wird beim sehr hellen Stern Arktur landen. Der Hauptstern des Sternbildes Bärenhüter (Bootes/Boo). Relativ zu den anderen Sternen der Milchstraße hat er eine hohe Geschwindigkeit, er dürfte also von außerhalb der Milchstraße aus einer Begleitgalaxie stammen und nur zum Besuch hier durchfliegen.
Er ist ein Riesenstern, der bereits Helium zu Kohlenstoff und Sauerstoff verbrennt.  Er ist der 3. hellste Stern am Sternenhimmel und auch das älteste, den wir mit eigenen Augen sehen können.

Wer dann weiter hinunter geht (hier nicht mehr im Bild) wird auf einen helleren Stern treffen: Spica im Sternbild der Jungfrau.

Zwischen Sternbild Löwe und und dem Arktur ist ein schwaches Sternbild: Coma Berenices – „Haar der Berenice“ (Com) In dunklen Nächten erkennt man den Coma Sternhaufen mit freiem Auge.
Die Freie Sicht abseits der Milchstraße macht einen ungetrübten Blick in die Tiefen des Weltraums möglich. So ist eine Galaxienansammlung von über 1000 in einer Entfernung von fat 500 Mio Lichtjahren unterhalb zu finden. Noch mehr Richtung Sternbild Jungfrau sind weitere Galaxien in dem 40-65 Mio LJ entfernten Virgo (Jungfrauen) Haufen zu finden.
Unsere eigene Galaxiengruppe gehört dem „Virgo Superhaufen“ an.

CVn – Canes Venatici, das Sternbild der Jagdhunde beherbergt u.a. die Sonnenblumengalaxie (M63) und die bekannte Strudel Galaxie M51
Den helleren Stern Cor Caroli kann man rechts der Deichsel finden auf den Weg zum Denebola, der den Schwanz des Löwen bildet.

Rund um die zwei Hauptsterne des Sternbild Jagdhunde:

200422 Sternbild Jagdhunde - Canes Venatici - CVn

in Groß auf Astrobin

Im unteren Teil,  1/3 auf dem Weg zum Arktur gehört noch der große Kugelsternhaufen M 3 dazu:

200403 M3

in Groß auf Astrobin

M51:

240411 M51 / Strudelgalaxie _FN_OM1_I1600_63x2m_RGB_driz1x_DCr_bXt_GC_IS_SPCC_bXt_DSnr_HTStr1ArcSin_mStr_bXt3_CT.jpg

Wintersternhimmel: GEM-CNC-LEO

190227 LEO - CNC - GEM

190227 LEO - CNC - GEM

Der Bereich links des Orion. Im Februar wandert der Orion schon Richtung Westen, Das Sternbild Krebs (Cnc, Cancer) ist in Opposition mit der Sonne.  Das Sternbild des Krebs ist recht unscheinbar, aber an einem dunkleren Himmel kann man den schönen Sternhaufen M44 erkennen. Auch unter dem Namen Praesepe (Krippe) oder (winterlicher) Bienenkorbhaufen bekannt:

250303 M44 - Bienenkorb Haufen

in hoher Auflösung auf AstroBin

Anfang März ist dann schon das große Sternbild des Löwe (Leo) in Opposition mit der Sonnen. Also der höchste Stand im Jahr und beste Sichbarkeit.

Links des Orion der helle einsame Stern ist Prokyon im Sternbild kleiner Hund (CMi) oberhalb die zwei bekannten hellen Sterne in den Zwillingen (Gemini/Gem) – Castor und Pollux. Hier findet man den hellen aber kleinen Eskimonebel.