Frühling 2026

Mit Frühlingsbeginn am 20.3. wurde es wieder kühler. Am 21.3. gab es mal den ersten größeren Regenfall mit 8mm. Danach gab es wieder ein paar sonnigere Tage. Bis Anfang April war es dann wieder relativ kühl und es gab etwas Regen.

Embryo Nebel – NGC1333

Unweit des Californianebel rechts neben dem Fuß des Sternbild Perseus liegt in 1000 Lichtjahren Entfernung dieses ausgedehnte Sternentstehungsgebiet.
211104 NGC1333 Embryo Nebel
 

Das große bläuliche Gebiet ist das typische Leuchten eines Reflexionsnebel (VdB17 – Van den Bergh Katalog Eintrag 17) wo das Licht an Staub zu uns reflektiert wird.

In den dunklen dichten Staubwolken sind innerhalb der letzten 1 Mio. Jahre hunderte neue Sterne entstanden. Deren Licht wird aber blockiert, aber was man sieht sind die stark roten leuchtenden Herbig-Haro-Objekte: Jets und komprimiertes leuchtendes Gas um neugeborene Sterne.
Natürlich gibt es von diesem Objekt einige tolle hochaufgelöste Bilder von Hubble und James Webb Teleskop.
Das jetzt fertiggestellte Bild entstand mit dem 800mm Spiegelteleskop (Lacerta „Newton ohne Namen“ 200/800) – F/4, in Summe hatte ich dann 44 Bilder mit 4 Minuten Belichtungszeit und ISO1250 zur Verfügung, also fast 3 Stunden gesamt.
Fotoapparat war meine klarglasmodifizierte E-PL6 und ein UVIRCut Filter.
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Wetterstatistik Engabrunn 2026

 

2026 Temperatur Frosttage Kalte Tage <10 Sommer Tage >25 Heiße Tage >30
Jänner -1,81 29 31 0 0
Februar 2,97 15 20 0 0
März 7,85 4 8 0 0
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Gesamt 3.00 48 59 0 0
2026 Regen
mm
Regentage Regen >2mm Regen >20mm Sonnenstunden Ertrag Solar KWh
Jänner 14 4 2 0 165:00 21,5
Februar 19,2 15 5 0 189:15 43,9
März 21,8 8 3 0 299:00 52,08
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Gesamt 55,0 27 10 0 653:15 117.5

Langzeitwerte min/max 2014-2026

Engabrunn Historische Wetterdaten 2026

Hier die Auswertung der aufgezeichneten Daten meiner Wetterstation 2026

Jänner 2026 Februar 2026 März 2026 April 2026

Wochendiagramme 2024

KW1 KW2 KW3 KW4 KW5 KW6  KW7 KW8 KW9 KW10 KW11 KW12 KW13 KW14

Monatszusammenfassung, Langzeitwerte min/max 2014-2026

Historische Werte: 2026 – 20252024202320222021 2020 201920182017  – 201620152014

Uranus

251229 Uranus

Uranus findet man derzeit im Sternbild Stier,  2025 unter den Plejaden. Er ist 2,80 Mrd. km entfernt. Am Himmel ist er gerade 3,76 Bogensekunden „groß“ …also eher klein 😉

Die Helligkeit liegt bei +5,8 mag, also an der Grenze dessen, was wir mit freiem Auge bei bestem dunklen Himmel noch ausmachen könnten. Im Fernglas noch einfach, mit Fotoapparat natürlich kaum ein Problem.

Der Astronom John Flamsteed erstellte 1689/90 einen Sternenkatalog. Der wurde erst 1725 nach seinem Tod veröffentlicht. Da findet sich ein Eintrag über den Stern 34 Tauri.

Der wurde aber später nicht mehr aufgefunden. Was er beobachtete dürfte aber der Uranus gewesen sein, der aber dann erst 1781 entdeckt wurde, also 90 Jahre später.

Im Dezember 2026 steht er genau wieder an der Position an den ihn Flamsteed vor nunmehr 4 Uranusjahren verzeichnete, denn ein Umlauf um die Sonne benötigt 84 Jahre.

Winter 2025/26

Bis Weihnachten blieb es trüb und es regnete etwas. Am Weihnachtstag gab es dann in weiten Teilen mal „wei´ße Weihnachten“. Viel war es allerdings nicht. Der Boden war warm und es blieb lange Zeit bei 0 Grad. Allerdings mit bis 30 km/h viel Wind aus NO. Gefühlte Temperatur waren dann -6. Erst später kühlte es dann bis auf -2 Grad ab. Am Christtag blieb es auch unter 0 Grad, am 26.12. gab es das erste mal seit Wochen Sonnenschein. Nachts gingen die Temperaturen dafür dann auf -6 Grad runter. Tagsüber auf fast 5 Grad. Bis Jahresende schwankten die Temperaturen zwischen -3 und  +3 Grad, bei klaren Nächten aber auch mal -8.  Wind teilweise lebhaft kam aus N/NW. Am 30.12 hatte es am frühen morgen um 2 cm geschneit.
Anfang neuen Jahr gab es relativ viel Wind aus West/Südwest. Die Temperaturen blieben zunächst bis 4.1. zwischen +5 bei sonnigem Wetter,  und -4 Grad in klareren Nächten. Dann gab es einen Kaltlufteinbruch. In der Nacht auf den 5.1. sanken die Temperaturen sogar mal auf -10 Grad.  Danach bewölkte es etwas, und die Temperaturen sanken dann Nachts meist bei über -6 Grad. Tagsüber ginge es kaum über -2 Grad. In der Nacht auf den 10.1. sanken die Temperaturen anfangs gegen -10 Grad, aber stiegen dann bei leichtem Schneefall wieder auf -5 Grad. So bliebe es dann auch unter Tags. Es gab Vormittags dann 3-5 cm Schnee. Den kältesten Morgen gab es am 12. Jänner, mit -14,7 Grad. Danach wurde es wärmer denn eine Warmfront war im anrollen, die in der darauffolgenden Nacht dann etwas Schnee, aber bald Eisregen brachte. Ein Tageshöchstwert von 6 grade wurde erreicht. Danach blieben die Temperaturen wieder um 0 Grad.
Danach gab es wieder vermehrt Sonne, aber die Temperaturen waren meist um die -5 Grad. In der letzten Woche des Jänner stiegen die Temperaturen wieder auf etwas über 0 Grad. Bei Sonnenschein wurden bis 8 Grad erreicht.
Danach wieder bewölkt. Am 29.1. gab es dann vom Süden her 8 mm Regen um die 0 Grad. Ende Jänner sanken unter starker Bewölkung und Nordwind  wieder auf -2 Grad.
Der Jänner 2026 war mit -1,8 Grad Durchschnittstemperatur und 29 Frosttage recht kalt. Es gab auch nur 165 Sonnenstunden.
Anfang Februrar war es noch leicht frostig, danach aber stiegen die Temperaturen bei trüben Wetter und immer wieder etwas Regen. Im Süden Österreichs sehr viel Schnee. Bis Mitte Februar blieb es zwar trüb, aber die Temperaturen stiegen dann gegen 10 Grad. Dabei gab es ab und an etwas Sonne, aber immer wieder kurze heftige Schee/Eis Schauer, manches mal kurze tiefere Minusgrade. In der Nacht auf den 20.2. schneite es bei ca 12mm, In Wien zwischen 15 und 20cm. Der Flughafen wurde bis Mittag geschlossen. Nachts kühlte es dann erneut auf -9 Grad ab, aber bald stiegen die Temperaturen wieder an. Die letzte Februarwoche wurde dann aber relativ sonnig und warm. Ebenso die ersten zwei Märzwochen. Danach gingen die Temperaturen wieder etwas zurück bei teilweise kräftigen Nordwind. Temperaturen zwischen 0 und 14 Grad. Der Winter endete mit 20.3. Er war viel zu trocken.

 

C/2025 K1 (ATLAS)

C/2025 K1 (ATLAS) wurde am 24. Mai 2025 durch das „Asteroid Terrestrial-Impact Last Alert System“ kurz ATLAS gefunden.

Er stammt aus der Oortschen Wolke, wo sich jede Menge kleine und große Trümmer befinden, die unser Sonnensystem in ca. 1,6 Lichtjahre schalenförmig umgibt.
Wohl meist Trümmer, die bei der Bildung unseres System übriggeblieben sind. Störungen durch andere Himmelskörper können bewirken, dass immer wieder Teile in Richtung Sonne fliegen.

Der Sonnennächste Punkt (Perihel) wurde am 8. Oktober 2025 mit 50 Mio Km (0,34 AE) erreicht, also innerhalb der Bahn des Merkur.

Am 24.11. erreichte er mit 60 Mio km seine größte Erdnähe.

Zu Beginn hatte man anhand der gemessenen Helligkeiten Hoffnungen, dass er eine Helligkeit von +6 mag erreichen würde, aber im September gab es einen Rücksetzer in der Helligkeit. Letztlich wurden +8 mag erreicht. Derzeit hat er +10 mag

Er zieht dann rasch vom Großen Wagen / Große Bärin (UMa) über die Giraffe unterhalb des Polarstern ins Sternbild der Kassiopeia, wird damit aber auch rasch schwächer.

Danach wird er wohl unser Sonnensystem verlassen

Am 23. November 2025 konnte ich die Gelegenheit genutzt, den Kometen C/2025 K1 (ATLAS) mit dem Teleskop abzulichten, der im Norden beim Großen Wagen hochsteigt.

Aus dem Bauch heraus wählte ich 25 Sekunden Belichtungszeit bei F/3 und ISO1600. am Teleskop mit 600mm Brennweite. Eine normale Kamera reicht da auch aus.

In Summe waren es 135 Bilder, die ich noch schnell zu einem fertigen Bild ausarbeitete.

251123 251123 C/2025 K1 (ATLAS)

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Seine Umrundung der Sonne hat er nicht ganz schadlos überstanden, denn Mitte November sind min. 3 Teile herausgebrochen.

Hier ein extra bearbeiteter Ausschnitt des Kometenbild in der 100% Ansicht.

251123 C/2025 K1 (ATLAS) Crop


Der 1. herausgebrochene Teil hat schon recht an Helligkeit eingebüßt und geht bereits im Staubschweif rechts unter.

Alles schon sehr an der Grenze meines Können und Gerätschaften….

C/2025 A6 (Lemmon)

Der Komet wurde am 3.1.2025 mit dem automatischen 1,52m Teleskop am Mount Lemmon zuerst aufgefunden, daher der Zusatz Lemmon

Auch wenn sein erneutes Auftauchen in Erdnähe bedingt durch die Schwerkraft des Jupiters um 200 Jahre verkürzt wurde, es wären noch immer 1150 Jahre.

Am 8.11.2025 erreicht er dann seine größte Annäherung zus Sonne mit 79 Mio km, am 21.10. war er der Erde mit 90 Mio. km am nächsten.

Er erreichte letztlich eine Helligkeit von +4 mag.

Mein erstes Bild vom 3. Oktober entstand am Morgen wo er vor den Tatzen der „Großen Bärin“ (UMa) leicht zu finden war:

251003 C/2025 A6 Lemmon

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Er wanderte Anfang Oktober unter dem Großen Wagen (morgens) und später dann im Oktober war er auch am Abendenhimmel  zu finden, als er über Cvn und oberhalb des untergehenden Arktur weiter in den Schlangeträger.

Bevor das Mondlicht immer mehr störte konnte man so um den 20. Oktober dann sogar den Kometen in der recht leeren Region unterhalb der Nördlichen Krone (CrB) auch mit freiem Auge sehen. Auch später mit dem Fernglas auch etwas vom Schweif.
Auf einfachen Fotos der Region immer relativ einfach.

Mit dem Fernrohr bei 600mm Brennweite probierte ich am 18. Oktober:

251018 C/2025 A6 Lemmon

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Das letzte Bild machte ich am 3. November 2025:

251103 C/2025 A6 (Lemmon)

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Zum Zeitpunkt meiner Bilder hatte man eine Helligkeit von +4 mag gemessen, allerdings bedingt durch den derzeit hellen, und auch besonders nahen Mond, sieht man den verwaschenen Fleck nicht mehr mit freiem Auge. Selbst Sterne mit +3 mag waren kaum sichtbar. Auf Fotos aber kein Problem, ebenso mit Fernglas.

Durch den hellen Himmel belichtete ich nur jeweils 6 Sekunden, letztlich 157 Einzelbilder.  Da der Komet aber bald in den hellen Dunst gegen den Horizont in Richtung der Stadt Krems, die 15 km weit weg ist, verwendete ich für den Kometen selbst dann die ersten 100 Bilder.

Supermond …eine Inflationäre Erscheinung

In letzter Zeit nehmen die Sensationsmeldungen über den Supermond leider überhand: Alles nur mehr um Klicks zu generieren.

Vor einigen Tagen (so ab 18/19.10.2025)  nur überschattet von der Meldung, dass am 21.10.25 ein Komet (C/2025 K1) näher als der Mond steht der über Wochen lang sichtbar sein wird. Jeder weiß mittlerweile, dass das nicht so eingetreten ist, etwas Wissendere allerdings schon vorher dass es Quatsch ist.

Meine Reaktion auf solche Meldungen der Kanäle, die alles voneinander ungeprüft verbreiten: blockieren, manches mal vorher mit der Anmerkung dass das „BS“ ist. Leichter kann man unseriöse Quellen nicht erkennen.

Schon beim letzten Vollmond Mal (10/25) wurde schon davon gesprochen. Da war der Vollmond morgens 5:48, aber einen Tag später um 15:67 wurde die größte Erdnähe erreicht.

Der November Vollmond am 5.11.2025 ist da schon passender: Der wäre dann um 14:20 und 23:56 erreicht er dann auch sein größte Erdnähe mit 356 900 km.
Naja und beim übernächsten Vollmond (5.12.) wird die größte Erdnähe dann am Tag davor eintreten.

Den Begriff „Supermond“ hat ein Amerikanischer Astrologe um 2000 eingeführt und meint einen Vollmond in Erdnähe.
Das tritt übrigens ca. alle 14-15 „Lunationen“ auf, genauer: 413,3 Tage. Die Supermondmeldungen mussten wir also relativ spärlich über uns ergehen lassen.

Leider hat in letzter Zeit jemand etwas ausgegraben, wonach offenbar bei der NASA eine „Definition“ geschaffen wurde, wonach jeder Vollmond mit einem Abstand kleiner 360 000km als Supermond gilt…..
Jetzt haben wir gleich 3 Supermonde statt Einem.

Das Erde/Mond-System hat aber doch recht komplizierte Zusammenhänge und wenn man die maximale und minimale Entfernung zur Erde (Erdmittelpunkt/Mondmittelpunkt) ansieht zwischen dem Jahr 1500 und 2500 haben wir sowieso verloren 😉  :

In „unserer Zeitspanne“ taucht(e) das gerade mal 1984 mit einer Erdferne von 406 712km und 2052 (6.12.) mit Erdnähe von 356 421km auf.

Rekorde was Erdnähe betrifft wäre 2257 (1.1. – wenn es jemand in den Terminkalender eintragen will 😉) mit „nur“ 356 371km und für den kleinsten Mond wären sogar 2 Termine vorzumerken: 2125 und 2266 mit 406 720 km

Dabei schwanken die Größenunterschiede zwischen Perigäum und Apogäum zwischen 12,5%-14,1%

Herbst 2025

Der Herbst begann am 22.9. um 20:19. Am ersten Tag des Herbst wurden nochmals fast 25 Grad erreicht. Danach erreichte uns ein Frontensystem mit Regen und es kühlte stark ab. Unbeständig blieb es weiterhin und relativ kühl bis zum 2 und 3 Oktober. Bei klarer Nacht gab es dann den Ersten Frost kurzzeitig bis -3. Danach blieben die Temperaturen wieder zwischen 8-17 Grad.
Bis über die Mitte waren dann die Temperaturen der Jahreszeit entsprechend, aber in unserer immer milderen Klima zu kalt. in der Nacht auf den 19.10. gab es erneut -2 Grad Frost, danach ging es wider gegen milde Temperaturen.
Danach wurde es wieder etwas wärmer, immer wieder stärkerer aber kurzer Frontdurchgang aus dem Westen, der stärkeren Wind und etwas regen brachte.
Die letzte Oktoberwoche war wechselhaft und mit Temperaturen zwischen 4 Grad morgens bis 14 Grad Tageshöchstwerte. Am 29.10. wurden bei tagsüber wolkenlosen Himmel fast 19 Grad erreicht.
Anfang November gab es bei klareren Himmel schon Morgennebel, danach brachte eine breite Regenfront über Nacht einigen Regen. ab den 3. 11. gab es dann ein großes Hochdruckgebiet über Europa. Bei Sonnenschein stiegen die Temperaturen auf 17 Grad, morgens natürlich nur um die Gefrierpunkt nach klarerer Nacht.  Bis zum 8. war es dann sonnig und warm bis maximal 16 Grad, starker Südostwind ließ auch die Nachttemperaturen über lange Zeit kaum unter 7 Grad sinken.
Danach war es wieder bewölkt und eine Front brachte etwas Regen. Bis zum 16 blieben wir dann unter dem Hochnebel gefangen und die Temperaturen blieben um 6 Grad. Ein Regenfront übernahm und bracht dann 11 mm Regen und es klarte auf, was die Temperaturen dann nachts auf 6 Grad sinken ließ. Danach blieb es beim, Einstrom kalter Luftmassen aus dem Norden. Nach dem 22. November wurde es dann wieder recht kalt. Bei kurzem klaren Nachthimmel sanken die Temperaturen rasch auf -8 Grad. Es blieb lange unter 0 Grad, Tageshöchstwerte oft nur wenig darüber, denn meist blieb es trüb.
Kühl unter Hochnebel ging hier der Monat zu Ende.
Milder ging es dann in der ersten Dezemberwoche weiter. Bis zum Beginn des Winter 2025/26 am 21.12. blieben die Temperaturen meist etwas über 0 Grad, aber der Osten war größten Teil  unter Hochnebel.